01 Juni 2010

Warum???

Texel. National Park.

Abends fotografierte ich diesen Austernfischer, am nächsten morgen war
er tot. 15-20 Meter weiter, lag im Blut noch ein Austernfischer...
Warum??? Warum im Nationalpark?
Ca 15 Mai 2010.

3 Kommentare:

  1. Kann es sein, das zumindest der Vogel auf dem letzten Bild vor ein Auto geflogen ist? War da eine Straße/Weg? Nach dem Bild könnte ich mir das vorstellen. Kann mir nicht vorstellen, das im Naturschutzgebiet Austernfischer geschossen werden. Der andere Vogel
    scheint ja auch äußerlich unversehrt.

    T. Garczorz

    AntwortenLöschen
  2. Nein! Es gab keine Straße (Hauptstraße)! Nur ein schmaler Weg am Deich/Damm. Ca. 30 und 50 m entfernt.

    Meine Frau hat es auch gesehen.

    L. Ortlieb

    AntwortenLöschen
  3. Anzahl der jährlich offiziell in Europa erlegten Wat- und Möwenvögel (Charadriiformes).

    Deutscher Artname Wissenschaftlicher Artnahme jährliche Jagdstrecke in Europa
    Austernfischer Haematopus ostralegus 12.677
    Goldregenpfeifer Pluvialis apricaria 75.140
    Kiebitzregenpfeifer Pluvialis squatarola 43
    Kiebitz Vanellus vanellus 516.475
    Knutt Calidris canutus 7.491
    Kampfläufer Philomachus pugnax 766
    Zwergschnepfe Lymnoceyptes minimus 81.048
    Bekassine Gallinago gallinago 586.020
    Waldschnepfe Scolopax rusticola 2.730.125
    Uferschnepfe Limosa limosa 13.274
    Pfuhlschnepfe Limosa lapponica 10.352
    Regenbrachvogel Numenius phaeopus 46
    Brachvogel, großer Numenius arquata 44.248
    Dunkelwasserläufer Tringa erythropus 1.148
    Rotschenkel Tringa totanus 23.974
    Grünschenkel Tringa nebularia 666
    Lachmöwe Larus ridibundus 6.200
    Sturmmöwe Larus canus 25.186
    Heringsmöwe Larus fuscus 495
    Silbermöwe Larus argentatus 48.080
    Weißkopfmöwe Larus cachinnans keine Angaben
    Mantelmöwe Larus marinus 14.675


    Quelle www.komitee.de
    Dies habe ich gerade im Internet gefunden. Da kann man nur sagen:
    armes, zivilisiertes Europa.
    Jagd in einem Naturschutzgebiet und
    zur Brutzeit. Wahrlich ein Verbrechen.

    T. Garczorz

    AntwortenLöschen