Am Hücker Moor kein einziger Kormoran (vor gut einer Woche über 60!). Wurden sie vergrault? Wenigstens 2 Schnatter- und 1 Krickente.
Überall massenhaft Ringeltauben. Hunderte. Tausende?
Markus Stäritz
Thomas Weigel
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Lachmöwe ca. 2000 Ex. (Mühlensee), Großmöwen ca. 200 Ex., Tafelente ca. 80 Ex., Reiherente ca. 120 Ex., Krickente ca. 25 Ex., Haubentaucher ca. 50 Ex., Zwergtaucher ca. 10 Ex., Bläßralle ca. 250 Ex., Graureiher ca. 10 Ex., Silberreiher 1 Ex., Kormoran 161 Ex. (07.11.08), Eisvogel mehrere Ex., Seeadler 1 Ex. (07.11.08), Nilgans ca. 200 Ex., Graugans ca. 250 Ex., Kiebitz ca. 300 Ex..
In den verschiedenen Jahreszeiten wechselt die Palette der Durchzügler und Nahrungsgäste ständig, so dass die Gewässerlandschaft, wie die bisherigen Beobachtungen belegen auch für Arten mit hohen Lebensraumansprüchen an Bedeutung noch erheblich dazu gewinnen kann. Allerdings ist hierfür unabdingbare Voraussetzung, dass die den Interessen des Naturschutzes zu wider laufenden Aktivitäten der Freizeitgesellschaft, insbesondere die Angelfischerei in geordnete Bahnen gelenkt werden.
Herbert Wolf
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Auch wir haben uns von den enthusiastischen Kranichgucker-Berichten der vergangenen Tage anstecken lassen und heute einen Familienausflug ins Moor unternommen. Es hat sich mehr als gelohnt. Rotmilan über Lübbecke - Silberreiher bei Sielhorst - und dann Kraniche, Kraniche, Kraniche. Noch beeindruckender als die Kranich- (und Menschen-)massen am Aussichtsturm im Rehdener Moor waren jedoch für uns die einsamen "Aug in Aug-Begegnungen" mit den Kranichen im Oppenweher Fledder und dem Stemmer Moor vom Auto aus.
Gisbert, Tanja und Lennart Hänsel
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Heute hat sich das frühe Aufstehen gelohnt. Zielart zwischen 7 und halb 8 war die nachts ziehende Waldschnepfe, sie kam flach über die Felder und verschwand zur Tagesrast im Wald. Das restliche Zuggeschehen hat sich schon wieder verändert: die meisten Buchfinken sind durch (nur 96 in 3 Std.), dafür legen Ringeltauben, Saatkrähen und Wacholderdrosseln jetzt erst richtig los. Dann kam tatsächlich noch eine Rauchschwalbe (letzter Herbst), sie schaffte es noch über den Berg, sah aber schon nicht mehr so elegant aus. Sie wird ihren ersten Geburtstag nicht erleben. Insgesamt zogen nochmal 1300 Vögel in 26 Arten, in 3 Std über den Teutoburger Wald. Erwähnenswerte Nichtzieher waren Schwarzspecht und Kolkrabe.
Gruß aus Bielefeld, Dirk Wegener
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Hallo Vogelfreunde,
wegen des tollen Wetters möchte ich morgen Vormittag noch mal den Vogelzug beobachten. Wer also etwas über Flugbilder, Zugrufe usw. lernen will, oder mich unterstützen möchte ist herzlich eingeladen, zum Abschluss der Zugsaison, nach Bi-Kirchdornberg zu kommen. Am Ende der Straße 'Zur Schwedenschanze' werde ich ab 7,00 Uhr sitzen und das Ravensberger Hügelland überblicken. Also zieht Euch warm an und kommt Alle vorbei. Infos unter 0171/1421630
Viele Grüße Dirk Wegener
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Viele Grüße
Karin und Marieluise Bongards
*Pressemeldung vom 03.11.2008*
*Illegale Vogeljagd am Dümmer*
*Vogelschützer erstatten Strafanzeige*
*Osnabrück.* Anlässlich der Eröffnung der Jagd auf Wasservögel haben
Jäger am Wochenende im Vogelschutzgebiet Dümmer (Landkreis Vechta)
zahlreiche Wildvögel erlegt und sich damit mehrere Strafanzeigen
eingehandelt. Wie das Bonner Komitee gegen den Vogelmord mitteilt,
haben Mitarbeiter des Verbandes am Wochenende die Jagd auf nordische
Wildgänse im Bereich der Diepholzer Moorniederung überwacht und dabei
Verstöße gegen Jagd- und Tierschutzbestimmungen auf Video dokumentiert.
Am Samstagmorgen wurde eine Jägergruppe dabei beobachtet, wie sie in
der Nähe von Rüschendorf (Landkreis Vechta) etwa 20 Schüsse auf vom
Schlafplatz abfliegende Gänse abgab. "Die Tiere flogen sehr hoch. Es
war praktisch unmöglich ein Tier tödlich zu treffen. Wir gehen davon
aus, dass viele Vögel durch die Schrotsalven verletzt wurden und
später qualvoll starben", berichtet Komiteevorsitzender Heinz
Schwarze. Gegen die Jäger wurde Anzeige wegen Verdacht auf Verstoß
gegen das Tierschutzgesetz erstattet. Ein weiterer Jäger wurde dabei
gefilmt wie er - ohne einen vom Jagdgesetz vorgeschriebenen Suchhund
mitzuführen - südlich von Hüde zwei Gänse tötete.
Ebenfalls ohne Jagdhund und zudem mitten in einem EU-Vogelschutzgebiet
haben 7 Jäger am Samstag bei Dümmerlohausen Wildenten unter Beschuss
genommen. Auch dieser Vorfall wurde vom Komitee auf Video aufgezeichnet
; das Bildmaterial soll in den nächsten Tagen den zuständigen
Behörden übergeben werden.
Bei Brake (Landkreis Wesermarsch) und am Dollart (Landkreis Leer)
wurde bereits in der letzten Woche - also lange vor Beginn der
offiziellen Jagdzeit am Samstag - beobachtet, wie Jäger Gänse am
Schlafplatz unter Beschuss nahmen. "Wir prüfen zur Zeit, ob für diese
Gebiete Ausnahmegenehmigungen vorliegen", so Schwarze. Um weitere
Zwischenfälle zu verhindern, fordert der Vogelschützter ein
sofortiges Ende der Jagd in Natur- und Vogelschutzgebieten sowie ein
Jagdverbot für alle wandernden Vogelarten.
Die Landesregierung in Hannover hat in diesem Jahr zum ersten Mal die
bisher in Niedersachsen geschützten Bläss- und Saatgänse zur Jagd
freigegeben. Bei diesen beiden Arten handelt es sich um Zugvögel, die
an der Küste und großen Binnengewässern rasten und überwintern. Das
EU-Vogelschutzgebiet "Dümmer" wurde vom Land vor allem wegen seiner
besonderen Bedeutung für durchziehende und rastende Wasservögel
eingerichtet und nach Brüssel gemeldet.
Weitere Informationen, Fotos: Tel. 0049-228-665521, presse@komitee.de
oder unter www.komitee.de
*V.i.S.d.P.* Komitee gegen den Vogelmord e.V., Axel Hirschfeld
Eckhard Möller
Vor der Jahrestagung der OWL-Ornithologen hatte ich heute noch 2 Stunden Zeit den Vogelzug zu beobachten. 2 Stunden, die es in sich hatten! Von 6,45-8,45 Uhr konnte ich allein 2343 ziehende Vögel nachweisen ( mit einem guten Team hätte es sicher ein Drittel mehr sein können). Da es in der ersten halben Stunde noch sehr dunkel war, kamen die großen Zahlen in nur 90 Minuten zustande: Star 588, Ringeltaube 481, Wacholderdrossel 246, Buchfink 230, Rotdrossel 226, Dohle 167, Feldlerche 144, Kormoran 68, Saatkrähe 45, Bergfink 34, Graugans 24, Heckenbraunelle 17, Hohltaube 13, Erlenzeisig 12, Gimpel, Wiesenpieper jew.8, Singdrossel nur 7 (vgl. Rot und Wacho), Rohrammer, Goldammer, Birkenzeisig jew. 5, Amsel, Kernbeißer jew. 3, Grünfink 2, Sperber, Stieglitz jew1.
M.f.G. Dirk Wegener
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Heute konnten wir in der Zeit zwischen 13 und 14 Uhr zunächst sieben Kraniche über Hücker Aschen in kleiner Einser-Formation südwestwärts ziehend sehen (und hören) und wenige Minuten später eine weitere (vermutlich größere) Gruppe weiter südlich in gleicher Richtung ziehend hören.
Gisbert und Lennart Hänsel
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Thomas Weigel
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Hi Markus,
Gefiedermerkmale sind ja auf den Fotos schlecht zu erkennen. Die langen Beine und die spitze Schnauze (unteres Foto) lassen mich auch auf Steppenmöwe tippen. Es gibt ja in unserer Region echte Möwenexperten, die sicher auch mal auf dieser Seite speckern. Vielleicht melden die sich ja auch mal zu Wort.
Viele Grüße Dirk Wegener
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Für die Ringjäger unter uns, das Band hat sich nicht an einem Ring am Bein
verfangen (was ich als Beringer schon befürchtet hatte) sondern der Vogel
hat es so "geschafft", schlimm genug.
Ach ja, im dargestellten Kormorantrupp war auch kein Ringträger zu finden,
nicht ungewöhnlich, interessant ist aber, das gestern, an gleicher Stelle, nur
etwa 50 % weniger Vögel, zwei mit Metallring anwesend waren (beide aus
Dänemark). Jörg Hadasch
Einen interessanten Vormittag erlebten heute die Teilnehmer der Vogelzug-Veranstaltung des Naturschutzbundes Deutschland Stadtverband Bielefeld eingetragener Verein (ohne Abkürzungen ist sch.). Eine Nebelwand hatte sich über dem Berg aufgebaut und viele Vögel trauten sich nicht oder nur nach einigem hin und her in die Nebelsuppe einzutauchen. Etliche Zugtrupps rasteten auf Äckern und in Büschen, darunter ein Buchfinkmann mit einer schneeweißen Kopfplatte (vielleicht sieht ihn mal jemand wieder, der fiel echt auf). Hier nun, so knapp wie möglich und hoffentlich auch für die Ranickis unter den Ornithologen interessant, die nackten Zahlen von 8,00-11,00 Uhr: 39 Arten, davon 27 ziehend, 1310 Vögel. Star 384, Dohle 286, Buchfink152, Rotdrossel 69, Kiebitz 60, Ringeltaube 51, Wacholderdrossel, Kormoran jew. 43, Feldlerche 42, Wiesenpieper 37, Saatkrähe 17, Graugans, Kohlmeise jew. 15, Heckenbraunelle 12, Bluthänfling 11, Rabenkrähe, Baumpieper, Gimpel alle 10, Singdrossel, Kernbeißer, Bergfink jew.8, Goldammer, Stieglitz jew.5, Erlenzeisig 4, Bachstelze, Blaumeise jew.2 und eine Amsel.
Glücklich, dass ich noch immer auf dieser Seite melden darf, trotz Rechtschreibschwäche und Aküfi. (Abkürzungsfimmel) grüßt Dirk Wegener
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Malte Reineke
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Stichwort "Teuto" und Ihr bissiger Kommentar
Ihre Stellungnahme kommt mir eine Spur zu ernst daher. Auch ich bin ein aus-
gesprochener Sprachfetischist und achte sehr auf Ausdruck, Wortwahl und
Fehlerfreiheit. Als bekennender Sympathisant von Bastian Sick finde ich,
dass
diejenigen, die unsere Sprache sauber können sollten, auch so damit umgehen
müssen und keine unfreiwilligen Fehler oder Lässigkeiten begehen. Lieschen
Müller wird da schon einiges verziehen, aber Dirk ... ist nicht Lieschen
Müller.
Dem ist das aber auch nicht unfreiwillig passiert! So weit kenne ich Dirk.
Der
hat seine Sprache verlässlich unter Kontrolle. Das Kürzel "Teuto" für
"Teuto-
burger Wald" hat sich, umgangssprachlich und in vertrautem Kreise, längst
ein-
gebürgert. Bei einer Eingabe an die Stadt Bielefeld oder den
Regierungsbezirk
Detmold würde er selbstverständlich nicht eben mal locker vom Teuto reden
- das ist der Unterschied.
Der "Teutoburger Wald" ist ohnehin eine Erfindung der deutschen Hermann-
der-Cherusker-Romantik. Eigentlich und ursprünglich heißt unser heimatlicher
Höhenzug "Osning". Wer locker vom "Teuto" redet, untergräbt damit auch ein
wenig das altbackene nationale Pathos (19. Jahrhundert!) , das bei
"Teutobur-
ger Wald" immer mitschwingt.
Herzliche Grüße,
Volker Laske.
> am Teuto
Wie tief sind wir Deutschen doch mit unserer Sprachfaulheit gesunken!
Ich dachte schon, das habe sich mit den Alpis und Goldis erschöpft,
aber das lässt sich offensichtlich immer noch übertreffen.
Ich bin NICHT bereit, so etwas hinzunehmen - daher diese Mail.
Tschüs
Reiner