Es wird trotz der Wetterlage scheinbar Frühling am Obersee:
Viele Kormorane sind schon mit Brutfleck und dem Prachtkleid
ausgestattet, obwohl es auch einige im SK und JK zu sehen gibt.
Außerdem, neben den Ereignissen die Andreas Sch. schon preisgegeben hat,
haben wir gestern noch diesen Baumläufer (Foto 1,2) gesehen.
Zuvor war der Waldbaumläuferruf zu hören, dann habe ich den Vogel
entdeckt und diese Bilder gemacht und es ertönte ein
Gartenbaumläuferruf. Letztendlich ist er dann einen Baum weiter geflogen
und wir konnten ihn nicht mehr allzu lange verfolgen.
Meines Erachtens zeigen diese Bilder aber einen Waldbaumläufer
(ungleichmäßige Abstufund des hellen Feldes, Überaugenstreif...).
Liege ich damit richtig??
Heute morgen konnte ich einen Seidenschwanz in Steinhagen-Amshausen am Bahnübergang bei Fa. Hörmann (Feuerwehr Amshausen) beobachten. Leider war keine Zeit, auf weitere Exemplare zu warten oder die Gegend abzusuchen. Genauer Ort ist bei ornitho.de hinterlegt.
Viele Grüße Ralph Schieke
MacroTele-Film Schieke GbR Schon in unseren Blog geschaut? http://macrotele-film.blogspot.com/
Am Samstag habe ich das erste mal eine Wacholderdrossel bei uns im Garten gesehen. Sie pickte an den roten Beeren der Heckenkirsche herum. Ein paar Tage zuvor habe ich hier in der Gegend (Hüllhorst Oberbauerschaft) einen ganzen Schwarm von ihnen fliegen sehen. VG Claudia
Bei einem Foto-Spaziergang im westlichen Spenge-Lenzinghausen hatte ich heute am Rande eines kleinen Wäldchens, wo sich auch ein kleiner Fluss befindet, eine sehr interessante Beobachtung.
Ein Schnepfenartiger Vogel flog erst sehr spät auf, als ich vorbeimarschierte.
Erster Gedanke: "Bekassine in groß??". Zweiter Gedanke: "Waldschnepfe!"
Nach studieren diverser Bücher und dem Internet bin ich mir mittlerweile ziemlich sicher, tatsächlich eine Waldschnepfe gesehen zu haben.
Leider ging alles ziemlich schnell, so das ich keine Belegaufnahme habe.
Allerdings flog der Vogel nicht sehr weit und landete keine 100m weiter wieder im Wäldchen.
Ich versuche heute Abend in der Ecke mal eine Nachsuche, evtl. lässt sich die vermeintliche Waldschnepfe ja hören.
Anbei noch Bilder von Blaumeise, Rotkehlchen und Reh.
Gestern konnten wir im Garten des Altenheims St. Loyen eine Gruppe Wacholderdrosseln (8-10) beobachten, die einen Baum mit kleinen apfelartigen Früchten plünderten.
Eine dünne Eisschicht lag heute auf dem Obersee. Es gab aber auch viele eisfreie Stelle, beispielsweise im Bereich der Staumauer, wo 2 Höckerschwäne, viele Stockenten und Blässhühner auf Futtersuche waren. Im Bereich der Jöllemündung ging es hoch her. Auch hier sehr viele Stockenten und Blässhühner - ständig kommend und gehend. Weiter cirka 8 bis 10 Gänsesäger - weibliche in der Mehrzahl. In einer Traube von Stockenten und Blässhühnern wurde es einem Höckerschwan zu bunt: er packte mit seinem Schnabel einen Stockentenerpel und setzte ihn kurzerhand von rechts nach links um. Dem Erpel war´s scheinbar recht: er kam schneller ans Ufer :-).
Dann war da noch ein Eisvogel (siehe Foto), der fleißig aber ohne Erfolg fischte. Ich sah ihm fast eine Stunde zu, denn ich habe noch nie so nah (ca. 10 Meter) einen Eisvogel gesehen. Total happy!
ganz herzlichen Glückwunsch an die Gewinner der ersten fünf Plätze:
1. Platz: Patrick Kretz: 276 Taxa
2. Platz: Frank Ulbrich: 274 Taxa
3. Platz: Claus Sandke: 271 Taxa
4. Platz: Holger Lauruschkus: 253 Taxa
5. Platz: Gunnar Jacobs: 250 Taxa
Hinter diesen Zahlen verbirgt sich sehr viel Artenkenntnis, Einsatz, Aufwand und Kommunikation.
Sicherlich war das Rennen nicht nur zwischen den Plätzen 1-3 und 4-5 sehr eng,
sondern auch zwischen den weiteren Teilnehmern der Plätze 6-56.
Der Begriff Taxa wurde deshalb gewählt, weil auch einige Unterarten gezählt wurden.
Mir persönlich hat das Spiel sehr viel Freude bereitet. Ich habe viele neue Gebiete kennen gelernt, nicht wenige für mich neue Gefangenschaftsflüchtlinge erstmals beobachtet und war zumeist mit meinen Freunden unterwegs. Ich habe dabei viel gelernt dabei!
Leider habe ich 13 Arten „verpeilt" – die Gründe sind vielfältig – zwischen kurz zuvor abgeflogen (Brauner Sichler) bis Fundort nicht gefunden (Eismöwe) oder auch einen Tag zu spät dran – aber was nun wäre zählt halt nicht!
Die Gesamtarten-Liste aller Teilnehmer mit 313 Taxa finde ich sehr beeindruckend. Ich vermute, dass selbst „eingefleischte" Ornis in NRW diese Zahl nicht prognostisiert hätte.
Lediglich mit zwei Artnennungen tue ich mich schwer. Es handelt sich um die Schwanengans und um die Moschusente. Ob bei diesen Arten wirklich Individuen in NRW unterwegs sind, die nicht „domestiziert" sind, bleibt sehr wahrscheinlich zu klären.
An die Stelle zum Big Year NRW 2014 tritt nun die Artenliste NRW 2015 – ein neues Spiel - eine neue Liga.
Gestern habe ich bei uns am Reitstall (in Hüllhorst) ein Hausrotschwanz-Männchen gesehen. Mal sehn ob ich ihn in den nächsten Tagen mal vor die Linse kriege.
Heute nachmittag saß wieder die/eine adulte Mittelmeermöwe auf einem
Laternenmast der Vlothoer Weserbrücke und schaute sich interessiert den
Autoverkehr unter ihr an.
Eckhard Möller
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1 Weißstorch im NSG Rietberger Emsniederung/GT auf Nahrungssuche
1 ad. Wanderfalke in Gittermast sitzend östlich von Rheda-Wiedenbrück/GT
Im Gänse-Überwinterungsgebiet NSG Emssee-VSG Rietberger Emsniederung/GT-NSG Steinhorster Becken/PB waren bei einer unvollständigen Zählung (ohne Fischteiche und Nordteil der RiEn) 688 Grau-, 196 Kanada-, 189 Bläss-, 44 Nil-, 3 Rostgänse und 1 Zwergschneegans (seit mehreren Jahren zur Überwinterung Stammgast im Gebiet) sowie 32 Höckerschwäne (alle auf Grasäckern) zu zählen.
17.01.2015
1 Raubwürger auf einer mit Schlehenaufwuchs bestandenen Brachfläche nördlich Oelde/WAF
6 Rohrammern in Chinaschilffeld, 4 Bachstelzen an Ackerblänke, 8 Wiesenpieper in Gelbsenffeld und 11 Rotdrosseln nach SW ziehend sowie 1 Wanderfalke (ad.) in Gitterrmast, in den Beckumer Bergen/WAF
1 singende Misteldrossel bei Sünninghausen/WAF
63 Kiebitze auf Acker bei Herzebrock-Brock/GT
10.01.2015
1 Weißstorch (ohne Ring) auf einer der letzten Wiesen in der Lutteraue bei Gütersloh-Blankenhagen
Die beiden Wasseramseln haben scheinbar bereits ihr altes Revier
unterhalb des Bergertors besetzt. Heute konnte ich gegen 17 Uhr zwei
Exemplare auf den Steinen im Flachwasserbereich vor der Staustufe
beobachten.
Sorry für das lausige Belegfoto, die beiden weissen Pixel lassen sich
aber trotzdem gut erkennen ;-)
Gestern morgen gegen 8:30 Uhr sassen bei Temperaturen leicht unter
Null vier Kormorane in einer Birke an der Aa auf Höhe des
Berufskollegs, ein weiterer kam mir kurze Zeit später flussab fliegend
entgegen. Entsteht da etwa "undercover" ein neuer Schlafplatz?
Vermutlich handelt es sich um Obersee-Flüchtlinge, aber eine solche
Anzahl habe ich an den Herforder Fliessgewässern noch nie an einem
Fleck beobachtet (vor allem nicht sitzend).
Heute nachmittag gab es in der Windheimer Marsch nördlich Petershagen
ein wunderbares Spektakel:
Auf dem sogenannten "Windheimer See" schwammen 73 (!!) Zwergsäger, davon
11 Männchen und 62 Weibchen!
Eine solche Zahl hat es auf einem einzelnen Gewässer dort noch nie
gegeben, solange ich Vögel beobachte...
Am 17. Januar konnten Christopher König und Dieter Schmidt-König dort
sogar 24 Männchen und 65 Weibchen zählen.
Ein phantastischer Anblick!
Eckhard Möller
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Heute in Halle auf dem Vennteich 1 Paar Haubentaucher beim Vorspiel (Aufforderung des Weibchens auf dem Vorjahresnest zur Kopula), die Kohlmeisen singen schon kräftig und die Türkentaube holte mich heute morgen durch ihr Gurren fast aus dem Schlaf, und das alles beim Schneetreiben!
MfG A. Bader
Wir sind neu hier, haben aber schon eine ganze Weile fasziniert die
Beiträge über Vögel aus unserer Region verfolgt. Heute wollen wir
selbst einmal etwas einstellen.
Wir konnten nämlich eine halbe Stunde lang einen Trupp Kernbeißer in
unserem Garten (Herford/Radewiger Feldmark) beobachten. Eine so große
Zahl auf einem Fleck hatten wir vorher noch nicht gesehen. Wir konnten
12 Kernbeißer gleichzeitg dabei beobachten, wie sich an
Hainbuchensamen gütlich taten. Als die Vögel aufgescheucht wurden,
sahen wir, dass es noch mehr als diese 12 Individuen waren.
Sind die vielleicht auf dem Zug, jetzt, wo die Temperaturen etwas
gefallen sind? Wer weiß etwas über das Zugverhalten von Kernbeißern?
Bereits am Freitag gegen 17.20 Uhr konnte ich kurz eine Waldschnepfe in Herford-Diebrock sehen, als ich eigentlich an einem abgelegenen Haus eine Eulenart identifizieren sollte, die sich in dem v. 2 Jahren angebrachten Schleiereueln-Nistkasten aufhalten sollte. Wie schon v. d. Beschreibungen der Rufe vermutet, konnte ich dort den Waldkauz per Sicht und Ruf bestätigen.
Gestern sah ich 12 Kiebitze auf einem Acker bei Ebmeyer in Enger-Oldinghausen.
... zankten sich viele Möwen mit einigen Krähen um Brotreste. In den Bäumen auf der Insel vor der Sperrmauer mind. 3 Kormorane, ein Silberreiher und 2 Nilgänse auf der Insel. Auf dem Wasser viele Reiherenten (1,2), und Haubentaucher, die erste Tänze "einstudieren". Die oft gesichtete Streifengans (denke, sie ist es) graste in einer kleinen Gruppe Kanadagänsen und ... sie war sich ihrer Schönheit bewusst. Am Ufer gegenüber startete ein Trupp von 4 Wasservögel, die ich noch nie gesehen habe. Erst am PC wurde mir klar, dass es Gänsesäger sein müssen. Sie flogen eine kleine Runde über dem See und ließen sich kurz darauf nieder - denke am kleinen "Jölleteich".
An der Futterstelle im Garten sind zwar zur Zeit (noch) keine seltenen Wintergäste zu sehen, aber immerhin akrobatische Spechte. Der Buntspecht vermag es dank seiner "Greiffüße" und seines Stützschwanzes auch aus unmöglicher Position an das Futter in der Fettglocke zu gelangen. Vielleicht ist der Specht aber nur einfach noch zu unerfahren: Durch einfaches Anhängen an die Stange nach Meisenart hätte er es viel leichter.
MfG Andreas Bader
Heute vormittag die große Überraschung: In Weidengebüsch in den Bustedter Wiesen in Hiddenhausen HF ein eifrig rufender Zilpzalp! Dürfte der erste Januar-Zz im Kreis Herford sein...
Sag niemals: ach, bei diesem Wetter lohnt das eh nich......
Heute auch nicht viel los am Hartigsee in Bad Salzuflen. 1
Haubentaucher, 3 Kormorane,
4 Tafelenten und ein einsamer Silberreiher. Der aber, sieht doch
irgendwie anders aus:
Ein Silberreiher -modesta typ. Dunkler Schnabel (wie im Brutkleid) -
aber dazu rote Beine.
Ganz anderes Erscheinungsbild wie sonst - aber keine eigene Art.
Thomas Garczorz
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Neben 2 Zaunkönigen, 2 Höckerschwänen, 3 Blässhühnern und einer Vielzahl von Stockenten konnte ich heute Nachmittag bei Regen eine Nilgans im Enger Bruch beobachten. Sie flog dann auf und verschwand auf der anderen Seite. Als ich mit dem Auto auf die Seite Wertherstraße fuhr konnte ich aus dem Auto ein Paar auf dem Feldweg sitzen sehen. Eine von beiden etwas heller in der Farbe.
Sorry die Blässgans am 11. Januar war natürlich ein Blässhuhn. :-)
uns machen am Steinhuder Meer (und anderswo) seit Jahren Störungen durch tief fliegende Heißluftballons zu schaffen. Die Ballons fliegen oft sehr tief und benötigen viel Zeit, um über die NSG oder andere schützenswerte Bereiche zu fliegen/fahren. Die Störwirkung durch Ballons hat der Naturschutz sicher lange unterschätzt, sie sind enorm. Die Ignoranz der Ballonflieger ist dagegen teilweise extrem groß, Brutaufgabe bei Vögeln (auch Adler) verursacht durch durch Überfliegen wird ignoriert. Ich habe selbst schon erlebt, dass es nach einer bewussten Landung in einem wertvollen Wiesenvogelschutzgebiet (die Abholfahrzeuge standen bereit) wie in der Bacardi-Werbung zuging: freudig erregte Ballonerstflieger mit Sekttaufe zwischen den Brachvögeln und dann fuhren die Geländefahrzeuge auf die Wiese und sammelten Material und Menschen ein. Es sei eine Notlandung gewesen, so der grinsende Ballon"pilot".
Wir haben die Faxen dicke und wollen ernst machen! Dabei würden uns Angaben (am besten wissenschaftliche Untersuchungen, Gutachten oder Publikationen) helfen, die Störwirkungen belegen und die Empfehlungen ermöglichen (z. B. stört ein Überflug in 600 m Höhe noch? So hoch habe ich noch keinen fliegen sehen, aber es wäre als Auflage ja denkbar und es scheint sogar zu sein, dass das die ansich erlaubte Mindesthöhe in manchen Gebieten ist). Kennt jemand vielleicht sogar Gerichtsurteile oder irgendwelche gesetzlichen Auflagen, die hilfreich sind?
Es ist denkbar, dass es bei uns auf eine gerichtliche Auseinandersetzung rausläuft. Ich würde mich über entsprechende Schützenhilfe sehr freuen.
Anbei zwei Fotos, die einen Eindruck von der Problematik widergeben (als Bemerkung: da saß der Seeadler noch)
Vielen Dank und beste Grüße vom Steinhuder Meer,
Thomas Brandt
Dipl.-Biol., Dipl.-Ing.
Thomas Brandt Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer (ÖSSM e.V.) Hagenburger Str. 16 31547 Rehburg-Loccum
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