Heute Mittag am Hücker Moor: 100 Graugänse, 22 Kanadagänse, ca. 10 Nilgänse, 3 Silberreiher und – als Überraschung – ein Eisvogel, der den kleinen Graben am Bruchweg mit kurzen Rastpausen entlang flog.
Gisbert Hänsel
Heute Mittag am Hücker Moor: 100 Graugänse, 22 Kanadagänse, ca. 10 Nilgänse, 3 Silberreiher und – als Überraschung – ein Eisvogel, der den kleinen Graben am Bruchweg mit kurzen Rastpausen entlang flog.
Gisbert Hänsel
Bei strömendem Regen und mit Hilfe des Bürgermeisters der Stadt Enger, Thomas Meyer, wurde es heute in die Tat umgesetzt. Der erste QR-Code für www.ornitho.de in ganz NRW ist im Enger Bruch fest angebracht und tut seine Arbeit.
Im viel besuchten Naturschutzgebiet vor den Toren der Stadt kann nun jedermann mit seinem Smartphone und QR-Codescanner den Code einlesen und dieser zeigt anschließend die zuletzt aus dem Gebiet gemeldeten Vogelbeobachtungen.
Klaus Nottmeyer von der Biologischen Station Ravensberg und Holger Stoppkotte, stell. Vorsitzender der Kreisgruppe des BUND Herford, haben das neue Schild am Beobachtungsturm möglich gemacht (Organisation und Finanzierung). Für den Kreis als der zuständigen Naturschutzbehörde war Karin Bohrer aus Herford gekommen und verwies auf die überregionale Bedeutung des Bruches für durchziehende Wat- und Wasservögel. Eckhard Möller, Kreisheimatpfleger und versierter Vogelkenner, nannte gleich zwei für das Weserbergland sehr seltene Arten, die im Bruch in den letzten Jahren gesehen worden waren: Uferschnepfe und Teichwasserläufer - nur zwei Beispiele für durchziehende Arten, die im Bruch einen wichtigen Rastplatz finden. Beim Aufhängen der Plakette wurde seine Funktion gleich erfolgreich getestet: Genau 31 Lachmöwen und 2 Graugänse konnten die Ornithologen trotz nasser Optik und wenig Sicht erkennen und per App „Naturalist“ in das Netz eingeben - und schon tauchten die Daten über den QR-Scanner auf dem Handy auf. Bürgermeister Meyer freute sich als interessierter Laie, dass jetzt so leicht erkennbar ist, was aktuell im Bruch zu sehen ist. 15.497 Datensätze sind seit Einführung von ornitho.de (2012) schon im Bruch gemeldet worden - eine wirklich stattliche Zahl - mit vielen sehr interessanten Beobachtungen!
Die QR-Codes von ornitho.de finden sich bereits in einigen Gebieten in Schleswig-Holstein und Niedersachsen. In Sachsen-Anhalt, Hessen und Bayern werden sie bald ebenfalls in verschiedenen Gebieten über aktuelle Vogelbeobachtungen informieren.
Klaus Nottmeyer
Die adulte Steppenmöwe mit der weißen Flügelmarke EE8, die ich am 6. November bei Petershagen-Wietersheim ablesen und fotografieren konnte (siehe Foto sturmmöwe.de am 6.11.), stammt aus Ostdeutschland.
Es ist ein Brutvogel aus Südbrandenburg, der am 8.5.2015 am Gräbendorfer See/Lausitz in einer gemischten Kolonie gefangen und markiert wurde.
Zur Flügelmarke EE8 gehört der Hiddensee-Ring EA 202 008. Der Vogel wurde in der Hand als weibliche cachinnans bestimmt.
Er brütete auch in den Jahren 2016 und 2017 in dieser Kolonie (inzwischen > 800 BP Großmöwen umfassend!).
Soweit die Nachricht von Hendrik Trapp.
Eckhard Möller
Ein Trupp von mindestens 60 Birkenzeisigen suchte am Straßenrand (Nähe Steinhorster Becken) nach Futter. Die Vögel machten einen ausgesprochen nervösen Eindruck mit ziemlich hoher Fluchtdistanz und flogen immer wieder ins benachbarte Gesträuch. Ein durchfahrendes Fahrzeug vertrieb den Schwarm dann leider endgültig.
MfG
Manfred Kolleck
In den letzten Tagen hielten sich immer durchschnittlich 120 – 150 Gänse am Hücker Moor auf. Auffallend war die relativ große Zahl an Nilgänsen (regelmäßig 20 – 30), während die Zahl an Kanadagänsen mit ca. 30 zurzeit noch relativ niedrig ist. Graugänse schwankend zwischen 80 und 120.
Gestern (29.11.2017) hielten sich – wie in den Tagen davor – wieder zahlreiche Rotdrosseln (mindestens 30) am Hücker Moor auf.
Video statt Foto gibt’s unter:
Gisbert Hänsel
Insgesamt kommen weniger Vögel als in früheren Jahren zu unserer Futterstelle.
Der Grünspecht, meist am Boden auf Ameisensuche, ließ sich diesmal am Stamm fotografieren.
Nett von ihm!
VG – Andreas Schäfferling
Heute konnten wir in der Weseraue in Vlotho 6 Berghänflinge beobachten. Da wir weder Kamera noch Spektiv dabei hatten, gelangen nur Belegfotos freihändig mit dem Handy durch das Fernglas.
Dieter und Timo