Männlicher Seeadler des Weserauen – Paars (weit entfernt)
Männlicher Neuntöter mit ? Speiballen ?
Männlicher Seeadler des Weserauen – Paars (weit entfernt)
Männlicher Neuntöter mit ? Speiballen ?
Ein beißender Verwesungsgestank führte zu dem Kadaver auf dem Foto (Iphone). Es handelt sich um eine tote Ricke mit Kitz. Man erkennt die Reste der Ricke, das beim Setzen steckengebliebene Kitz mit dem kompletten Kiefer, einen Teilkiefer der Ricke sowie Knochenreste. Das Gras an der Stelle ist in ca. 10m Umkreis ziemlich plattgetrampelt, was auf den wahrscheinlich qualvollen Tod hindeutet. Ein trauriger Anblick der aber auch zur Natur gehört und der wahrscheinlich Raubwild und Greifvögel genährt hat.
Spät abends zeigten sich bei starker Bewölkung, kaum Licht und ungünstigen Bedingungen mit unerwarteten Windböen:
Junge Bachstelze sitzt auf Vogelkadaver
Flussregenpfeifer – seine Jungen zeigten sich leider nicht
Relaxte Lachmöwe - Portait
Zu später Stunde ein ziemlich scheuer Waldwasserläufer
Am 7.6 konnte ich das Gartenrotschwanz-Paar beim Füttern an einem Nistkasten in den Rieselfeldern Windel beobachten. Auf dem Bild schlüpft gerade ein Altvogel in den Kasten hinein. Nur 4 Tage später (11.6) waren keine Aktivitäten am Kasten zu beobachten. Eine Kontrolle zeigte, dass der Kasten praktisch leer war. Das Nest lag am Fuß des Baumes und muss durch das Einflugloch herausgezogen worden sein.
Das Männchen sang derweil wieder in den Eichen, zuletzt am 15.6. Es war die einzige belegte Brut des Gartenrotschwanzes in Bielefeld in diesem Jahr.
Wenige Tage vorher war bekannt geworden, dass ein Waschbär mit Jungen im Bereich der Biologischen Station lebt. Hier könnte es also einen Zusammenhang mit dem Brutverlust geben. Eckhard Möller hatte vor kurzem auf eine Publikation aufmerksam gemacht, die das Ausräumen von Nistkästen durch Waschbären zum Thema hat.
Frank Püchel-Wieling
Den Bericht von A. Bader über den gestrigen Rundgang durch die Johannisbachaue möchte ich mit einigen Bildern ergänzen:
Neuntöter
Goldammer
Dorngrasmücke
Haussperling mit Raupe des Tagpfauenauges.
MfG
Manfred Kolleck
Der Rundgang durch die Johannisbachaue unter Führung von Heinz Bongards und Andreas Bader hatte sich heute gelohnt: Zwar blieb die Zahl der beobachteten Arten mit 29 noch moderat (Wasservögel auf dem Obersee wurden nicht mit erfasst), doch erfreuen konnten sich die 16 Teilnehmer/innen im Besonderen an den vielen Mehlschwalben, die an den Gebäuden des Halhofes ihre Nester gebaut hatten, an 2 singenden Feldlerchen (heute schon eine Rarität), einem Paar Neuntöter, einem Kuckuck, einem rüttelnden Mäusebussard, an Stieglitzen, die die ersten Raps-Samen konsumierten und natürlich an Familie Weißstorch mit 4 Jungvögeln im Nest. Auf einer Wiese in der Nähe des Weißstorchhorstes waren insgesamt 70 adulte Ringeltauben Nahrung suchend unterwegs. Auch der Vogel des Jahres, der Star, konnte gesichtet werden: Natürlich dort, wo auf der Weide einige Heckrinder grasten. In einem angrenzenden Kirschbaum waren schon die Jungstare mit der Kirschenplünderung beschäftigt. Bei guten äußeren Bedingungen sang uns die Goldammer noch ein Abschiedslied ehe die Teilnehmer/innen nach gut 2-stündiger Wanderung die Exkursion beendeten.
A. Bader
Foto: Jungstar kurz nach dem Verlassen des Nestes (Archivbild)
Heute am Lippesee/Sande: U. a. drei Flussseeschwalben.
Am Steinhorster Becken: Die Störche "7X389" und "7X817" bemühten sich auf der frisch gemähten Wiese gegenüber der Ziegelei, zwei dort als Opfer der Mähmaschine liegende Hasenkadaver zu zerkleinern. Dabei versuchten sie, die übel zugerichteten Hasen durch Schütteln, Stochern, Drehen, Fallenlassen etc. in kleinere Fragmente zu zerteilen, was nur unzulänglich gelang. Mehrere Anläufe, die inzwischen ramponierten Fellträger im Stück zu verschlucken, misslangen erwartungsgemäß.
MfG
Manfred Kolleck