Also von gestern an der FH: "Invasion" der Bergfinken. Schätze, es waren so um die 20+ auf Bäumen und Sträuchern.
LG KrisK
Hallo, kurz vor der Suche nach dem Polarbirkenzeisig zeigte sich heute zwischen den Hunderten Dohlen an der Uni diese, die typische Merkmale der östl. Unterart Corvus monedula soemmerringii zeigt. Helles Halsband, hellgrauer Hinterkopf und nur graue Unterseite. Die Unterart ist zwar umstritten, aber einfach ein schöner Vogel. Außerdem ein Bild von einigen der ca. 150 Wacholderdrosseln, die neben einer Rotdrossel, Birkenzeisigen, Erlenzeisigen, Goldammern, Kernbeißern und Bergfinken an der PBZ-Stelle waren.
LG Holger
Auf die schnelle mal ein Bild von heute vormittag. Sowohl Harry als auch Dirk W. konnten keine Zeichnung per Auge auf den Unterschwanzdecken erkennen.
Es waren vermutlich (leichter Streifen auf den Unterschwanzdecken rechts ist wohl noch PBZ) sogar 4 Vögel, die in den Lärchen und Birken an der gemeldeten Position rumwuselten.
Lg Holger
An der bekannten Seidenschwanzstelle Ende Hohlbeinstraße heute morgen ein Trupp Birkenzeisige. Mehrere ganz klar Taiga und mind einer zeigt deutliche Polarbirkenzeisigmerkmale. Fast ganz weißer Bürzel und einmal freisitzend aus nur 15 m mit Fernglas keine Zeichnung auf ganz weißer Unterschwanzdecke gesehen.
Auch sonst dort viel los. ca. 35 Wacholderdrosseln, mind. 8 Goldammern, x Ringeltauben ...
Wäre toll, wenn das jemand fotografisch belegen könnte.
LG Holger
Im hinteren, leicht versteckten Bereich des Teiches vom Holter Schloss halten sich mindestens seit gestern 9 Mandarinenten (5 m, 4 w) auf. Trotz der bunten Färbung sind die Männchen aus der Ferne nur schwer zu entdecken, die überwiegend grauen Weibchen fallen vor dem Grau des Gestrüpp-Hintergrunds praktisch gar nicht auf.
MfG
Manfred Kolleck
Vogelzug und Klimawandel
Der Vogelzug hat Menschen schon immer in Erstaunen gesetzt und die Frage aufgeworfen: Wo bleiben unsere Vögel im Winter? Früher glaubte man, dass Schwalben die kalte Jahreszeit im Grunde von Seen verbringen und dort im Frühjahr wieder emporsteigen. Durch die moderne Vogelzugforschung hat man viele Geheimnisse des Vogelzugs lüften können: Die Beringung der Zugvögel hat gezeigt, wo diese den Winter verbringen und in welche Richtung sie im Herbst abziehen. Mittels moderner Techniken kann man heute den genauen Zugverlauf eines Vogels vom Brut- bis ins Winterquartier verfolgen. Der Vortrag zeigt auch auf, wie sich Vögel auf ihrer Reise in den Süden orientieren. Durch weltweite Veränderungen des Klimas zeichnet sich allerdings ab, dass Wärme liebende Arten bei uns zunehmen und die Anzahl Kälte liebender Arten abnimmt.
Auch für viele weitere Arten sieht die Zukunftsprognose düster aus.
Der Vortrag „Vogelzug und Klimawandel“ gibt Einblicke in die Vogelzugforschung und geht auch der Frage nach, wie sich der Klimawandel auf bestimmte Vogelarten auswirkt.
Der Vortrag findet statt in Halle / W. (nicht Saale!) OT Bokel (nähe Schloss Tatenhausen)
Ernteweg - Gemeindehaus
Termin: 13.12.2018
Beginn: 19:30 Uhr – der Eintritt ist frei
A. Bader
Heute Morgen in Verl-Sende: Ein Kolkrabe zu Besuch auf der Wiese vorm Haus - bald abfliegend, von lästigen Krähen genervt.
MfG
Manfred Kolleck
Die Paderborner Wasseramseln wurden ja schon mehrfach gemeldet und abgelichtet. Heute morgen in der Paderborner Innenstadt spektakulär wie zwei Wasseramseln tauchten, sich jagten, sich putzten und sangen! Welch eine tolle Beobachtung mitten in einer belebten City und in einer ansonsten zur Zeit recht ruhigen "Orniwelt".
Und dann noch der Eisvogel und eine Gebirgsstelze (Manfred Kolleck hat es schon erwähnt), auf nach Paderborn wer Zeit hat!
A. Bader
Paderquellgebiet, Bereich der Stadtbibliothek: Zwei Wasseramseln zeigten Verhaltensweisen, die man als "Balz" interpretieren könnte, doch wird es sich wohl um diese Jahreszeit (s. entsprechende Ausführungen im "Handbuch", Bd. 10/II) eher um ein "antagonistisches" (Agressiv-) Verhalten handeln, bei dem u. a. dem Rivalen in aufrechter Imponierhaltung flügelschwirrend die weiße Brust präsentiert wird, bis der Konkurrent abfliegt. Nach kurzem Verfolgungsflug kehrt der "Verteidiger" an den Ausgangspunkt zurück. Heute beobachtet anlässlich einer gemeinsamen Stadt-Ornituor mit A. Bader. Fast sicher im Gebiet zu sehen: Mindestens ein Eisvogel und die Gebirgsstelze (ohne Foto).
MfG
Manfred Kolleck
Heute jagte eine Kornweihe an dem Wildacker, wo sonst der Sperber sitzt. Dort sind jede Menge Kleinvögel, die in und um den Wildacker wurschteln und es zieht die Greife anscheinend magisch an. Das Licht war leider mal wieder grauenhaft...
Hallo WP,
kann nur auf diesem Wege antworten, da die Kommentarfunktion hier bei mir schon lange nicht mehr funktioniert. Hinweis für die Admins: Es kommt in verschiedenen Browsern nur ein weißer Bildschirm und übers Iphone kann man zwar einen Kommentar abgeben, der wird aber nicht angenommen dann. Ebenso wenn man Kommentare direkt anklickt. Vielleicht gibt es ja Abhilfe.
Die Aufnahmen des Sperbers wurden alle mit einer Canon Vollformatkamera mit 20 MP und dem Canon 600mm f4 IS II teils mit Konvertern gemacht. Bild anbei von gestern bei leider grausigen Lichtbedingungen.
VG
Hallo,
die fast streifenlose Krickente noch einmal von links.
Leider war sie mit ca. 12 weiteren normal gefärbten weit entfernt.
Der Ansatz eines weißen senkrechten Streifens ist komischer Weise fast mittig. Vielleicht doch nur eine Mausergeschichte?
LG Holger
Hallo,
auch mich hat Simons Meldung zum Obersee geführt. Vielen Dank für die Meldung. Vorher habe ich noch einen kleinen Trupp weißköpfiger Schwanzmeisen gesehen und halbwegs brauchbare Belegfotos der schnellen Vögel in dichtem Weidengebüsch gemacht. Wahrscheinlich der von Simon gemeldete Trupp von nordischen Schwanzmeisen der Unterart caudatus caudatus.
Und dann fiel mir noch diese Krickente auf. Kein waagerechter weißer Strich, sondern ein Ansatz von einem weißen Querstrich, wie bei der Carolinakrickente. Vielleicht ein Hybrid der beiden Unterarten?
Was meint Ihr?
LG Holger
Ein wenig scheuer Sperber machte heute mehrere Stunden Jagd auf Kleinvögel wobei er hauptsächlich die verblühten Sonnenblumen auf einem kleinen Wildacker als Warte ausnutzte. Dabei kam er manchmal in Fotoreichweite.