Viele Grüße Dirk Wegener
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Endgültiges Programm der 56. Jahrestagung der ostwestfälisch - lippischen Ornithologen
Sonntag, den 07. November 2010, 10.00 – 16.00 Uhr
Im Bürgerhaus Häger - Engerstraße 122 - in 33824 Werther-Häger
Nayden Chakarov, Bielefeld:
Der Einfluss von Blutparasiten auf die Lebensstrategien von Vögeln
Prof. Dr. Oliver Krüger, Bielefeld:
Auswirkungen des Klimawandels auf Mäusebussarde
J. Westphal & B. Mühlenmeier, uLB Lippe:
Zur Situation des Rotmilans im Kreis Lippe
Mittagspause – Selbstversorgung – Keine Getränke
Fotoschau und Berichte der Teilnehmer
Christopher König, Espelkamp:
„Ornitho.de“ - Was steckt dahinter?
Klaus Nottmeyer & Conny Oberwelland, Werther:
Feldlerchenschutz – erste Ergebnisse eines landesweiten Monitorings
Frank Püchel-Wieling, Bielefeld:
Ergebnisse der Kiebitzkartierung 2010 im Kreis Gütersloh und der Stadt Bielefeld
Bernhard Walter & Klaus Nottmeyer, Borgholzhausen & Werther:
Wiesenvögel in Island und in OWL
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen – die Veranstaltung ist kostenlos!
bereits letzte Woche konnte Moni Storm diese seltsame Drossel auf
Borkum beobachten. Handelt es sich um eine juv. Halb-Albino-Amsel oder
mit was haben wir es hier zu tun?
Danke im voraus für eure Hilfe,
Uwe
Der Dümmer nördlich von Osnabrück ist Niedersachsens zweitgrößter See und zu jeder Zeit des Jahres ein Besuchermagnet - nicht nur für zehntausende von Erholungssuchenden, sondern auch für Zugvögel. Die sehen die riesige Wasserfläche schon von weitem aus der Luft und rasten hier.
Im Winter sind es große Gänseschwärme und Enten, im Frühling und Herbst massenweise seltene Watvögel, die von den Feuchtwiesen rund um den See angezogen werden. Das wiederum lockt Vogelkundler wie Eckhard Möller an, der den Dümmer auf der Jagd nach Seltenheiten regelmäßig besucht. Das Vogelparadies Dümmer hat durch Naturschutzmaßnahmen so an Wert für die Natur gewonnen, dass es mittlerweile ein Schutzgebiet von internationalem Rang ist. Der noch vor kurzem ausgestorbene Fischadler brütet wieder ebenso wie Störche, Kiebitze und Brachvögel. Auf dem See sind die seltenen Trauerseeschwalben die große Attraktion, die dank strenger Schutzmaßnahmen hier auf schwimmenden Kunstnestern in der größten Kolonie Niedersachsens brüten.
Wissenschaftler erforschen das Verhalten von Tieren wie der Uferschnepfe mit modernsten Methoden. Sie statten Jungvögel mit Sendern aus und helfen damit der bedrohten Wiesenvogelart in Niedersachsen zu überleben.
Die Naturfilmer Svenja und Ralph Schieke drehten Tiere und Menschen ein Jahr lang am Dümmer das Naturporträt einer eindrucksvollen niedersächsischen Landschaft.
falls jemand noch einen halb-skelettierten Graureiher für die
heimische Sammlung braucht, kann er / sie sich aktuell in Herford an
der Strasse "Am Rehwinkel" im Stadteil Friedenstal bedienen.
Der Vogel liegt bereits seit einigen Tagen dort, scheint aber noch
mehr oder weniger komplett zu sein, er liegt auf der linken
Strassenseite in einem halb-verrohrten Entwässerungsgraben. Gefunden
wurde er ursprünglich von Josefine Mensching und Hannah Schürkamp bei
einem Hundespaziergang.
Uwe Schürkamp
Wir begrüßen ganz herzlich Frank Schulz im Admin-Team von "Birders
HF"! Frank wird sich hauptsächlich um die Kreise Mettmann und
Düsseldorf kümmern, nachdem ihn Eckhard Möller auf Helgoland auf
unsere kleine, aber feine Guckersite hingewiesen hat.
Weiterhin wurden die Rankingseiten zur Verbesserung der
Übersichtlichkeit so angepasst, dass nur noch Beobachter mit
mindestens einer Beobachtung im ausgewählten Bereich gelistet werden.
Das Bielefelder Ranking hat bereits mit schon 10 aktiven Guckern gut
Fahrt aufgenommen, an der Spitze herrscht aktuell "Punktgleichheit"
zwischen Frank und Dirk... die beiden sind aktuell vermutlich 24x7
unterwegs auf der Suche nach dem neuen "Tick" ;-)
Willkommen Frank et al. & viel Spass mit dem Ranking!
Euer Birders-HF.de Admin-Team
-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: Komitee gegen den Vogelmord e.V. [mailto:komitee@komitee.de]
Gesendet: Freitag, 22. Oktober 2010 14:08
An: Verborgene_Empfaenger:
Betreff: TV-Tipp - Greifvogelschutz: Einsatz auf Malta, 24. Okt., 16
Uhr,, BR
Komitee gegen den Vogelmord e.V.
PRESSEMITTEILUNG
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TV-Tipp - Greifvogelschutz: Einsatz auf Malta
„Welt der Tiere", Sonntag 24. Okt. 2010, 16:00 Uhr
Bayerischer Rundfunk berichtet über Zugvogel-Wilderei
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Bonn/Valletta. Mit seiner zentralen Lage im Mittelmeerraum ist Malta ein
wichtiger Rastplatz für zahlreiche europäische Zugvögel. Schreiadler,
Wiesenweihen, Wespenbussarde und andere bedrohte und streng geschützte
Vogelarten fliegen hier auf der Suche nach Rastplätzen jedoch geradewegs
vor die Flinten einer gnadenlosen Jägerschaft.
Ein Team des Bayerischen Fernsehens hat im Herbst 2010 zwei Wochen lang
die Arbeit des Bonner Komitees gegen den Vogelmord und seiner Partner
gegen die illegale Vogeljagd auf Malta begleitet und das jährliche
Massaker an den Rastplätzen dokumentiert. Der 30minütige Film von Autor
Eberhard Meyer wird erstmals am kommenden Sonntag, 24.Oktober, um 16:00
Uhr im Bayerischen Fernsehen (Welt der Tiere) ausgestrahlt.
Zur Homepage des BR (Welt der Tiere) geht es hier:
http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/welt-der-tiere/greifvoegel-malta-abschuss-schutz-ID1287527917947.xml
Mehr über die Vogelschutzcamps des Komitees auf Malta finden Sie hier:
http://www.komitee.de/content/aktionen-und-projekte/malta
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V.i.S.d.P., Kontakt für Fotos und weitere Informationen: Komitee gegen
den Vogelmord e.V., Heinz Schwarze, An der Ziegelei 8, 53127 Bonn, Tel.:
0228/665521 oder 0179 – 480 3805 (Axel Hirschfeld) oder Email:
info@komitee.de
Mit seiner zentralen Lage im Mittelmeerraum ist Malta ein wichtiger
Rastplatz
für zahlreiche europäische Zugvögel. Doch für viele Tiere endet die Reise
auf Malta,
sie werden von Wilderern abgeschossen oder in großen Schlagnetzen gefangen.
Ein Team des Bayerischen Fernsehens hat im Herbst 2010 zwei Wochen lang
Vogelschützer des Komitees gegen den Vogelmord
begleitet und das jährliche Massaker an den Rastplätzen dokumentiert.
Der 30-minütige Film wird erstmals am kommenden Sonntag, 24.Oktober, um
16:00 Uhr im Bayerischen Fernsehen (Welt der Tiere) ausgestrahlt.
Hoffe auf eine Tolle Einschaltquote.
Grüße
Heiko Seyer
Gruß
TG
Bilder:
1: Lachmöwe
2: Nonnengänse/Weißwangengänse
3: Ringelgänse und Pfeifenten
4: Eiderente
5: Schnatterenten
6: Gänsesäger
Gruß
Thomas Garczorz
weitere Bilder: http://www.natur-pix.de/

wir kommen gerade von einer Woche an der See in Grömitz zurück,
eigentlich orni-mässig unspektakulär, aber was ich gestern auf dem
Balkon bewundern durfte, hat mir echt den Atem stocken lassen. Wir
hatten eine Wohnung mit Südbalkon mit herrlichem Blick auf die
Lübecker Bucht, und im 8. Stock waren wir sozusagen "auf Augenhöhe"
mit den durchziehenden Schwärmen.
Genau an der Küstenlinie entlang gingen tausende von Kleinvögeln
durch, identifizieren können habe ich einige Finkenarten, Drosseln
und ein paar Zeisige, aber der Anblick war überwältigend. Schwarm
folgte auf Schwarm im Abstand von 10 - 30 Sekunden, alles in der
Grösse von 5 bis zu fünfzig Individuen waren dabei, so etwas habe ich
noch nie gesehen. Kaum hatte man den Schwenk nach Südwest mit dem
Spektiv vollzogen, ging schon der nächste Schwarm durch, und das fast
bis zum Horizont Richtung Puttgarden. Ich musste wirklich checken, ob
nicht ein Schwarm einfach einen Kreis um das Grömitz-Center flog, und
das war nicht der Fall ;-)
Highlights des Urlaubs waren 2 Mittelsäger und heute morgen zwei
Sandregenpfeifer, mit der Wetterverschlechterung, dem Wind und dem
höheren Wellengang hatten sich dann endlich auch mal pünktlich zur
Abreise 2 Limis eingefunden.
Viele Grüße
Hannah & Uwe Schürkamp
Gruß
Thomas Weigel
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Bei Zugvogelbeoachtungen des Nabu Bielefeld konnten die zahlreichen Beobachter gestern tolle Beobachtungen von ziehenden sowie stationären Vogelarten machen.
Das tolle Wetter und der für den Vogelzug förderliche Wind ermöglichten einen starken Kleinvogelzug, der sich aufgrund des Windes meist sehr hoch abspielte. Gegen den bei strahlendem Sonnenschein tiefblauen Himmel waren die Vögel daher recht schwer zu entdecken und fielen meist am deutlichsten durch ihre Rufe auf. Ein genaues Zählen war nicht möglich.
Am häufigsten unter den über 30 ziehenden Arten waren Buchfink, Star und Ringeltaube. Ebenfalls in großer Zahl zogen Rot- und Singdrossel, Feldlerche, Erlenzeisig, Wiesenpieper und Bergfink.
Vereinzelt zogen auch Rohrammer, Heidelerche, Bluthänfling, Kernbeißer, Fichtenkreuzschnabel, Bluthänfling, Heckenbraunelle, Hohltaube (einzeln und mit Ringeltauben), Wacholderdrossel, Misteldrossel und 4 späte Rauchschwalben.
Die günstigen Zugbedingungen waren auch im starken Greifvogelzug zu erkennen. Neben einigen ziehenden Mäusebussarden überquerten auch 2 Rohrweihen, 14 Rotmilane (einzelne Ex. sowie ein 6er und ein 3er Trupp), mind. 3 Sperber und mind. ein Habicht den Teutoburger Wald. Außerdem zogen in 4 Trupps über 200 Kormorane nach Süden und auch die ersten Kraniche konnten in großer Entfernung in zwei Trupps ziehend beobachtet werden. Hinter den beeindruckenden Beobachtungen ziehender Arten gab es auch einige besondere Vögel stationär zu bewundern.
An den Hängen des Teutos jagten 4(!) Wanderfalken und präsentierten ihre unglaubliche Geschwindigkeit eindrucksvoll bei mehreren Angriffen auf Tauben, Kleinvögel und zur Schau auch auf Sperber, Mäusebussard und Turmfalke. Noch viel mehr waren sie aber mit sich selbst beschäftigt. Ebenfalls erwähnenswert sind mehrfache Beobachtungen von max. 4 Kolkraben die immer wieder zu sehen und oft zu hören waren.
Bild 1: Montage einzelner Wanderfalkenbilder, zentral ist ein junger Vogel zu sehen, links unten und rechts oben ein adulter Falke mit Beute
Bild 2: Zwei Rohrweihen, die Vögel zogen einzeln
Bild 3: Kolkrabe
Bild 4: Rotmilan gen Süden ziehend sowie unbestimmter Großvogel mit Flugrichtung Nord..
M. Ottensmann
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