…die Hormone spielen verrückt: Bei den Uferschnepfen (1 + 2), Kiebitzen (3 + 4), Austerfischern (5) läuft es schon ganz gut. Bei den Lachmöwen (6) versuchte das Weibchen alles um Ihn zu „locken“ – doch bislang verweigerte er sich...
ML
…die Hormone spielen verrückt: Bei den Uferschnepfen (1 + 2), Kiebitzen (3 + 4), Austerfischern (5) läuft es schon ganz gut. Bei den Lachmöwen (6) versuchte das Weibchen alles um Ihn zu „locken“ – doch bislang verweigerte er sich...
ML
Weseraue:
Mehrere Austernfischerpärchen anwesend - teilweise sind sie sehr nah zu beobachten.
Die Jagdfasanhähne sind noch relativ friedlich. Für Beobachtungen empfehle ich allerdings den Dümmer, da vor einigen Tagen über 100 Fasane ausgesetzt wurden.
In der Kormorankolonie ca. 30 Brutpaare. Es ist immer wieder schön die Kormorane in Ihrem PK zu sehen – leider sind sie sehr scheu.
In der Graureiherkolonie herrscht reges Treiben – ich schätze mindestens 8 Brutpaare – allerdings sehr schlecht einsehbar. Tumult entstand gestern , als beim nahen Storchenpaar ein weiterer Storch – also ein Eindringling – landen wollte. Ein Storch ist mehrfach hinterher – dadurch waren die Reiher anscheinend ebenfalls alamiert und durchgestartet. Daneben war gleichzeitig noch ein Rotmilanpärchen in der Luft – ein herrliches Durcheinander – leider bei trübsten Lichtbedingungen.
ML
Heute brauchen wir wieder einmal eure Hilfe.
Gestern entdeckten wir im hinteren Teil einer der Weiden südlich des Hücker Moors eine Gans, die wir nicht bestimmen konnten. Auffälligstes Merkmal war für uns zunächst die Blässe am Schnabel. Unser erster Gedanke deshalb: „Blässgans“! Aber wo war die Bänderung am Bauch? Zu Hause lasen wir dann, dass die Blässgans im Jugendkleid ohne Bauchbänderung ist, aber die weiße Befiederung am Schnabelgrund schon während des 1. Winters entsteht. Also: „Junge Blässgans am Ende des 1. Winters“?
Von den anwesenden Graugänsen unterschied sie sich außerdem deutlich durch einen gelben Schnabel und gelbe Beine. Über die Blässgans lasen wir aber, sie habe einen rosa Schnabel. Oder sollte es sich um eine „flavirostris“ handeln. Der wurde in dem Bestimmungsbuch immerhin ein orangegelber Schnabel zugestanden. Also: „Anser albifrons flavirostris am Ende des 1. Winters“?
Über das Gefieder fanden wir gar nichts. Es war bei unserer Rätselgans viel kälter grau als bei den Graugänsen und erinnerte uns stark an die ebenfalls anwesende Weißwangengans.
Dann war da aber noch der gelbliche Augenring. Blässgänse haben keinen gelben Lidring, lasen wir. Doch dann kam die Einschränkung: Manchmal ist einer undeutlich vorhanden.
Stimmt „Blässgans“ überhaupt? Oder sind wir damit auf einer total falschen Spur? Hilft uns jemand weiter?
Foto 1: Blässe
Foto 2: gelber Schnabel, gelbe Beine, gelblicher Augenring
Fotos 3 + 4: Vergleich Rätselgans – Graugans
Lennart und Gisbert Hänsel
Das Storchenpaar ist da und die Webcam auf Sendung
Sicherlich spannende Livebilder können wieder vom
Storchenhorst auf dem Gefängnis des Alten Amtsgericht
Petershagen abgerufen werden .
E. Mattegiet
Aktionskomitee rettet die Weißstörche
http://stoerche-minden-luebbecke.de/cam.html
Gestern und heute herrschte eine verhältnismäßig große Wasservögelvielfalt auf dem Hücker Moor. Neben Stockenten, Blässhühnern, Haubentauchern und den üblichen 5 Gänsearten (inklusive Weißwangen- und Streifengans) noch 3 Zwergtaucher, 6 Pfeifenten, 7 Krickenten, 4 Löffelenten und 12 Reiherenten (alles Mindestangaben).
Lennart und Gisbert Hänsel
Bei einer Vorexkursion zur Wanderung am Samstag, 22.03. in Bielefeld rund um das NSG Blömkeberg (Treffpunkt: Tennishalle am Haller Weg; 6:30 bis 8:15) konnte ich u.a. beobachten:
Rotmilan, Kolkrabe attackiert Mäusebussard, Kernbeißer, Hohltaube, Grünspecht, Wald- und Gartenbaumläufer.
Frank Püchel-Wieling; Biostation GT/BI
Ergänzungen: „unsere“ Löffelente“ ist also immer noch da. Außerdem habe ich bei der 2.Insel noch 3 M und 1W gesehen. Nicht so viele wie mir gestern berichtet wurde von Chr. Tie. dass 8 dort gewesen seien in der Nähe des Futterstegs. Bei den Schwanzmeisen hab ich niemand entdeckt, das Nest ist aber heil.
Diesmal wieder Mit freundlichen Grüßen
Hans Henkel
Heute an den Lüchtringer Teichen ein Säbelschnäbler (Erstnachweis für den Kreis Höxter) und eine Zwergschnepfe (vgl. Belegfotos). Ferner sind viele kleine Trupps von Kohlmeisen zu beobachten. Der Durchzug ist da wohl noch voll im Gange.
Gruß Hk
An dem Koloniestandort der Saatkrähe in Hiddenhausen waren gestern - 17.3.2014 - konservativ geschätzt 22 Paare beim (lauten) Nestbau!
In Hunnebrock kopulierten die Weißstörche zaghaft - das Männchen war unberingt, das beringte Weibchen ließ sich leider nicht ablesen, sondern flog erst mal davon..
In Spenge sind etwa drei Graureiher-Paare in einer kleinen Kolonie dabei mit der Brut zu beginnen.
Trotz vieler negativer Informationen (Kiebitz…) mal was Positives!
Klaus Nottmeyer
Am Freitag Nachmittag hielten sich mehr als 120 Lachmöwen, einige wenige Sturmmöwen und eine nur im Flug entdeckte Silber- oder Steppenmöwe auf einem Acker südlich des Hücker Moors auf.
Lennart und Gisbert Hänsel
Noch immer halten sich Weißwangengans und Streifengans am Hücker Moor auf. Am Donnerstag (13.03.) um 15:30 Uhr kreisten 31 Kraniche fast 10 Minuten über dem Hücker Moor, gewannen dabei ziemlich an Höhe und zogen schließlich Richtung NO weiter. Am Freitag Nachmittag flogen 2 Bekassinen südlich des Hücker Moors auf. Heute schließlich hielten sich 2 Kiebitze genau auf dem Feld südwestlich des Hücker Moors auf, wo im vorigen Jahr ein Kiebitz-Paar vergeblich versucht hatte, ihre Jungen großzuziehen.
Lennart und Gisbert Hänsel