Heute konnten wir in der Weseraue in Vlotho 6 Berghänflinge beobachten. Da wir weder Kamera noch Spektiv dabei hatten, gelangen nur Belegfotos freihändig mit dem Handy durch das Fernglas.
Dieter und Timo
Heute konnten wir in der Weseraue in Vlotho 6 Berghänflinge beobachten. Da wir weder Kamera noch Spektiv dabei hatten, gelangen nur Belegfotos freihändig mit dem Handy durch das Fernglas.
Dieter und Timo
Heute vor einer Woche, am 17.11.2017, hielt sich kurz vor Sonnenuntergang eine größere Gruppe Rotdrosseln am Hücker Moor auf.
Anstelle eines Belegfotos gibt es hier ein Belegvideo:
Gisbert Hänsel
Vorgestern, am späten Nachmittag des 22.11.2017, konnte ich meine ersten beiden Gänsesäger (1;1) dieser Saison auf dem Hücker Moor beobachten. Heute Mittag war nur ein Weibchen auf dem Wasser zu sehen.
Außerdem auf dem Wasser: schätzungsweise 100 Graugänse, 20 Kanadagänse, 10 Nilgänse, knapp 10 Reiherenten und 4 (2;2) Krickenten.
Gisbert Hänsel
Liebe Freunde der Vogelkunde!
Gestern auf einer Lesung in Bielefeld zeigte mir Hellmuth Opitz dieses sehr schöne, ornithologisch leicht angehauchte Gedicht!
Mal was anderes.
Der neue Gedichtband ist sehr zu empfehlen!
Klaus Nottmeyer
Im Verirren bin ich zuhause
Einmal nur falsch abgebogen und schon hoffnungslos
verfranst in dieser Herzgegend, einem Gewerbegebiet,
durch das jetzt ein Jogger trabt an diesem mit
Raufaser verputzten Sonntagmorgen. Weitere
Wiederbelebung zwecklos in dieser nutzlos
versiegelten Fläche, wenn möglich bitte wenden,
sagt die Stimme mit einer Ausdauer, die dem Jogger
fehlt und die Letzten, die hier noch Poesie liefern,
sind die Trucks einer Umzugsspedition: Mit Sorgfalt
und mit größter Schonung bringt Kramer Sie
zur neuen Wohnung. Kaum vor sich hingesprochen,
kommt ein Frühlingswind auf, in der Ferne blähen
sich die grünen Zirkuszelte einer Biogasanlage und
selbst hier, in den Zierbüschen am Straßenrand,
in der hingeklirrten Schrift ihrer Zweige, auf einmal
ein Dompfaff, das rote Komma seiner Brust
ein angestrichener Flüchtigkeitsfehler.
Hellmuth Opitz
„In diesen leuchtenden Bernsteinmomenten. Gedichte“, Pendragon Verlag, Bielefeld 2017
Mal was unornithologisches: Vom Obersee (Bereich um die große, also östliche Insel) wurde ein Biberverdacht gemeldet. Ob es wirklich ein Biber oder doch ein Nutria ist, sollten Leute mit Spektiv, Fernglas, Kamera und Geduld überprüfen, also zB Birder. Achtet bitte auf den Schwanz (Biber: platt, Nutria: rund), Tasthaare an der Schnauze (B: dunkel, unauffällig, N: auffällig, weiß), Schnauze (B: kahle "Hundenase", N: weitgehend behaart), Nasenlöcher (B: münden eher seitlich, N: münden nach vorn). Weitere Merkmale siehe https://offene-naturfuehrer.de/web/Erkennungsmerkmale_von_Bisam,_Biber_und_Nutria. Am besten Belegfotos schießen! Viel Erfolg wünscht euch
Jürgen Albrecht
Die Vorstellung des Buches war eine durchweg gelungene Veranstaltung in einem passenden Rahmen. Ich bin beeindruckt von dem Buch. Die Vorstellung durch die Vorträge von Eckhard Möller und Jan Ole Kriegs waren super. Eckhard hat in seiner begeisternden Art und Weise die nette Verrücktheit der Orni-Spezies, besonders der Seltenheitenjäger, vortrefflich und charmant vermitteln können. Wäre ich nicht schon von dem Virus infiziert, so wäre ich spätestens jetzt neugierig geworden 😉
Ein Wahnsinns Kraftakt, diese vielen Beobachtungen, sowohl historische als auch aktuelle Meldungen bei der Avikom zusammen zu tragen. Und ich kann Jörg nur zustimmen: auch ich bin seit Samstag ständig am Stöbern und verwundert, was für Arten schon alles in NRW z.T. mit etlichen Meldungen nachgewiesen wurden. Interessant u.a., wann welche Arten zum ersten Mal wo beobachtet wurden. Ich habe auch sofort angefangen, u.a. ein bisschen Statistik zu machen und zu gucken, in welchen der letzten 20 Jahre wie viele Erstnachweise gelangen. Erstaunlich: im Jahr 2000 waren das immerhin 5 Arten und eine Unterart, etliche Jahre waren ohne Erstnachweise, und insgesamt waren es natürlich genauso viele, wie Eckhard mal eben so auf meine Frage geschätzt hat (22, also ziemlich genau 1 pro Jahr im Schnitt).
Danke für dieses schöne Werk und eure Arbeit und Dank auch an den LWL für das Sponsoring, so dass ich sogar für ein unscharfes Bild ein Buch geschenkt bekam.
LG Holger
Im Garten sollten stets einige Bereiche ungemäht bleiben. Dort entwickeln sich dann Pflanzenstrukturen, die langsam in die Höhe wachsen und von Ameisen besiedelt werden. Der Grünspecht läßt nicht lange auf sich warten ...
A. Bader
Einladung zum regionalen Ornithologen-Treffen am 13. Januar 2018
Liebe Ornithologen und Vogelfreunde aus der Region (und darüber hinaus),
aufgrund der großen Resonanz auf unsere Tagungen 2011-2014 wollen wir nach einer dreijährigen Pause - geschuldet vor allem einer begrenzten Zahl potenzieller Themen und Referenten aus der Region - die Tagungsreihe nun wieder im voraussichtlich zweijährigen Turnus fortsetzen.
Deshalb laden wir ein : Samstag, 13. Januar 2018
Beginn: 14:00 Uhr, Ende: gegen 17:00 Uhr
Museum am Schölerberg, Osnabrück
(Klaus-Strick-Weg 10, direkt neben dem Zoo-Eingang; Stadtbus: Haltestelle Paradiesweg)
(am Besten erreichen Auswärtige das Museum über die Autobahn A30, Abfahrt OS-Nahne;
Parkplätze sind vorhanden, Ausschilderung „Zoo")
Programm:
· Volker Blüml (Naturwissenschaftlicher Verein Osnabrück):
Einführung und aktuelles Ornithologisches aus der Region
· Johannes Melter; Bettina Hönisch & Nadja Raude (Bio-Consult, Belm/Osnabrück):
Wiesenvogelschutz in Neuenkirchen (Landkreis Osnabrück).
· Christopher König (DDA, Münster):
6 Jahre ornitho.de – Entwicklungen, Erkenntnisse, Möglichkeiten
P a u s e (In der Caféteria des Museums sind Getränke und kleine Snacks zu günstigen Preisen erhältlich)
– in der Pause stehen wir auch für Fragen z.B. zur Datenmeldung über onitho.de zur Verfügung –
· Arndt Wellbrock (Universität Siegen):
Mit Rucksack von Gehrde nach Afrika und zurück – Zugrouten und Überwinterungsgebiete von Mauerseglern aus dem Artland.
· Jonas Wobker (Bramsche):
Vogelberingung in Fernost-Russland – Das Amur Bird Project
Die Teilnahme steht allen vogelkundlich Interessierten offen, der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Wir bitten um die Weiterverbreitung der Einladung!
Kontakt:
Volker Blüml, Freiheitsweg 38A, 49086 Osnabrück (0541-9117851); volker.blueml@gmx.de
Axel Degen, Elsa-Brandström-Str. 4, 49076 Osnabrück (0541-709198); axel.degen@t-online.de
Werner Schott, Farnbrink 43, 49191 Belm (05406-4983); werner_schott@t-online.de
http://www.naturwissenschaftlicher-verein-os.de/joomla/index.php/ornithologie
| |