16 November 2008

gestern im Rehdener Geestmoor

so wie diese Jungvögel müsste der erste Kranich, der in NRW dieses Jahr heranwuchs nun aussehen.
Wetter und Sicht waren gestern schlecht. Der Turm war trotzdem voller Menschen. Seit 15 Uhr ballerten Jäger in der Gegend herum. Die Vögel waren verängstigt. Weit weniger Vögel zogen Richtung Wasserflächen. Seit 1. Nov. ist die Jagd in Niedersachsen auf Gänse eröffnet. Dennoch ein Highlight beim Blick vom Turm ein vorbeiziehender Wanderfalke und ein Raubwürger am Weg.
Uwe Schneider

Kraniche Richtung Südwest

Heute mittag gegen 12 Uhr zogen Hunderte von Kranichen in langen Ketten vom Wiehengebirge kommend über Oetinghausen nach Südwest.
Wir haben unser sonntägliches Fußballspiel unterbrochen, um das Schauspiel zu genießen...
Eckhard Möller

Vogelzug im Enger Bruch

Außer den vielfach gemeldeten Kranichzügen war auch noch allerlei weiteres Vogelvolk unterwegs. Im Bruch zog ein später vermutlich diesjähriger Rotmilan gen Süden, 9 Lachmöwen, ein Sperber und ein Kranich, der wohl den Anschluss verloren hatte und nach weiteren Trupps seiner Artgenossen Ausschau hielt, überflogen das Gebiet. Außerdem waren bei tollem Licht noch 3,2 Krickenten, 9 Graugänse, zwei Kormorane, Stieglitze und eine Bekassine zu beobachten.
Holger Stoppkotte

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Kranichzug am Hücker Moor

Spüren die Kraniche, dass es kälter wird?

Heute zogen die ersten Kraniche (vermutlich Frühaufsteher) bereits vor neun Uhr laut rufend Richtung SW. Von unserer Wohnung aus gut zu hören, jedoch nicht zu sehen. Vom Wiesenweg am Hücker Moor aus konnten wir dann gegen 11 Uhr eine große Formation mit etwa 100 Vögeln über Klein Aschen sehen, bevor um 11.30 Uhr einige Hundert direkt über uns und auffallend niedrig hinwegflogen. Da kann man vor lauter Begeisterung schon mal das Zählen (oder Schätzen) vergessen!

Gisbert und Lennart Hänsel



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12:20 Uhr

Weitere Trupps folgen. 1x ca 80. Dann 250 Kraniche.

Heinz-Jürgen Uffmann

100 Kraniche über Besenkamp

Um 12:06 fliegen ca 100 Kraniche in südliche Richtung über Besenkamp.
Grus Grus.

Heinz-Jürgen Uffmann

Kraniche über Enger

Offenbar komme ich in der letzten Zeit zu wenig vom Schreibtisch weg und zehre deshalb vor allem von den Berichten anderer: Meine Frau ist gerade mit dem Hund wieder ins Haus gekommen und berichtet, dass sie über dem Windfeld in Enger zwei Trupps Kraniche hat nach Süden ziehen sehen; einer mir rund 50 Vögeln, einer mir mehr als 300.

Michael Hellwig

Kraniche

Soeben ( 9:30 Uhr) flog ein Trupp von 47 Kranichen über Pödinghausen Richtung Süden.
Eine gute Reise wünsche ich...

Thomas Weigel
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15 November 2008

Werfen/Siele/Hücker

Auf dem Hücker Moor heute Nachmittag als Überraschung 2 weibliche Löffelenten (Foto).
Ansonsten wird der See schon fast die ganze Woche lang, inklusiv heute, von 2 bis 3 Booten aus - und teilweise sehr lautstark - beangelt. Keine Kormorane, keine Graureiher, kaum Stockis.
Der "Hücker"schwan schwimmt wieder alleine. Der andere adulte Höckerschwan blieb nur einen Tag.
Gestern rastete noch 1 einsamer Kiebitz in Siele.
Der einzige glam im kalten Novemberregen: Weiterhin ein Trupp von über 40 Stieglitzen im Werfener Bruch.
Markus Stäritz

13 November 2008

Kraniche nicht nur im Rehdener Geestmoor ...

... sondern - zumindest überfliegend - auch am Hücker Moor. Heute kurz nach 11 Uhr flogen geschätzte 200 Kraniche in zwei großen Einser-Formationen direkt über das Hücker Moor in Richtung SW. Unmittelbar anschließend zog eine weitere "Eins" von ca. 50 Gänsen unbestimmbarer Art in weiter Ferne Richtung W.

Gisbert und Lennart Hänsel



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12 November 2008

Hücker Moor

Klein-Aschen. Ein großer gemischter Trupp aus Wacholder- und Rotdrosseln. Über 150 Exemplare, schätzungsweise etwa 4/5 davon Wachos.
Auf dem Hücker Moor schwammen 2 adulte Höckerschwäne, 2 Kormorane und mindestens 7 Krickenten.
Markus Stäritz

11 November 2008

Werfen/Siele/Hücker

In Siele heute Nachmittag gegen 15 Uhr ein Trupp von 18 Saatkrähen. Das sind die ersten Saatkrähen, die ich dort in diesem Herbst beobachten konnte, außer einmalig 3 Exemplare Ende September. Komisch, denn an anderen Stellen im Kreis sind sie schon seit einigen Wochen in größerer Zahl zu beobachten.
Am Hücker Moor kein einziger Kormoran (vor gut einer Woche über 60!). Wurden sie vergrault? Wenigstens 2 Schnatter- und 1 Krickente.
Überall massenhaft Ringeltauben. Hunderte. Tausende?
Markus Stäritz

09 November 2008

Rehdener Geestmoor

Auch ich habe mich heute Nachmittag auf den Weg in das Rehdener Geestmoor gemacht.
Außer tausenden von Kranichen und Saatgänsen flog auch ein Trupp von 20 Großen Brachvögeln in das Gebiet ein. Auf dem Bild ist der von Schaulustigen überfüllte Aussichtsturm und nur ein Bruchteil der Kraniche zu sehen, die in das Moor einfallen, um dort zu übernachten.
Ein Ausflug in das Moor ist sehr zu empfehlen!

Thomas Weigel
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Endlich mal wieder nicht nur Stockenten

In den letzten Wochen schien sich der Vogelbestand im Enger Bruch fast komplett auf Stockenten reduziert zu haben, heute sah es endlich mal wieder etwas anders aus: immerhin vier Kormorane (Den meisten scheint es am Hücker Moor besser zu gefallen, mal wieder eine Graugans, ein gutes Dutzend Krickenten und eine Amazonasente. Auf den Äckern südlich des Nordholzes über einhundert Ringeltauben, was für meine Erfahrungen schon eine erstaunliche Menge ist, aber nicht so viele wie gestern. Da trafen über dem Enger Bruch von Westen und Osten kommend zwei große Trupps zusammen und schwenkten Richtung Norden (wohl auf die frisch bearbeiteten Äcker). Insgesamt waren es deutlich über dreihundert Tiere.

Michael Hellwig

Ein bedeutsamer Lebensraum, die Bentfelder Seen-platte im Kreis Paderborn

Bei der Bentfelder Seen-platte handelt es sich um ein Dutzend Abgrabungsgewässer mit insgesamt ca. 250 ha Wasserfläche die sich westlich von Paderborn zwischen den Ortschaften Delbrück-Anreppen und Paderborn-Sande befinden. Östlich daran anschließend befindet sich der annähernd 100 ha große Lippesee bei Sande. Die Lippe nah befindlichen Gewässer stehen im engen Kontakt zu den dort längs der Lippeaue vorhandenen, insgesamt mehr als 1000 ha umfassenden Feuchtwiesen-Schutzgebiete. Obwohl bislang keines der in Rede stehenden Gewässer den Status eines Naturschutzgebietes erlangt hat ist die Bedeutung für die Vogelwelt immens. Neben mehr als 20 Bp. des Haubentauchers stellt das Gebiet während der Abbauphase ein herausragendes Brutgebiet für Uferschwalben und Flußregenpfeifer dar. Mehr noch als zur Brutzeit erweckt das Areal während der Zugzeit die Aufmerksamkeit des Beobachters. Als Momentaufnahme soll dies die erste November Woche 2008 verdeutlichen.

Lachmöwe ca. 2000 Ex. (Mühlensee), Großmöwen ca. 200 Ex., Tafelente ca. 80 Ex., Reiherente ca. 120 Ex., Krickente ca. 25 Ex., Haubentaucher ca. 50 Ex., Zwergtaucher ca. 10 Ex., Bläßralle ca. 250 Ex., Graureiher ca. 10 Ex., Silberreiher 1 Ex., Kormoran 161 Ex. (07.11.08), Eisvogel mehrere Ex., Seeadler 1 Ex. (07.11.08), Nilgans ca. 200 Ex., Graugans ca. 250 Ex., Kiebitz ca. 300 Ex..

In den verschiedenen Jahreszeiten wechselt die Palette der Durchzügler und Nahrungsgäste ständig, so dass die Gewässerlandschaft, wie die bisherigen Beobachtungen belegen auch für Arten mit hohen Lebensraumansprüchen an Bedeutung noch erheblich dazu gewinnen kann. Allerdings ist hierfür unabdingbare Voraussetzung, dass die den Interessen des Naturschutzes zu wider laufenden Aktivitäten der Freizeitgesellschaft, insbesondere die Angelfischerei in geordnete Bahnen gelenkt werden.
Herbert Wolf

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08 November 2008

Graureiher-Brutbestand, Bestands-tief im Kreis Paderborn überwunden.

Graureiher waren wohl immer Nahrungsgäste in den Feuchtgebieten des Paderborner Landes. Seit ihrer Brutansiedlung im Jahr 1973 verfolge ich die Bestandsentwicklung dieses markanten Großvogels. Die (erste) Ansiedlung der Graureiher in der "Wandschicht"bei Salzkotten-Verne (1973/8 Bp.)stand einerseits im Zusammenhang mit dem Niedergang (Holzeinschlag) der seit hundert Jahren bekannten Brutkolonie "Schwarzen Raben" bei Lippstadt, jedoch auch mit der seit 1974 in NRW verfügten ganzjährigen Schonzeit dieser damals bestandsgefährdeten Vogelart. Der Vernichtungsfeldzug an den mehr als ein Dutzend gewerblichen Forellenzucht-Betrieben der Senne hatte, wie umfangreiche Recherchen ergeben haben, gigantische Ausmaße. Bei der anfangs recht stürmischen Bestandsentwicklung erlebte die Brutkolonie Wandschicht im Jahr 1990 mit 155 Brutpaaren ihren Bestandsgipfel. Zwischenzeitlich entwickelten sich 5 weitere Brutkolonien im Kreisgebiet, die jedoch heute nicht mehr alle bewohnt sind. Mit 213 Brutpaaren war im Jahr 1990 der Höchststand erreicht. Seit dem entwickelt sich der Brut-bestand stetig nach unten und erreichte im Jahr 2007 mit nur 37 besetzten Horsten den absoluten Tiefstand. Während die Gründe für den allmählichen Rückgang bis zum Jahr 2006 nicht eindeutig benannt werden können, war der Auslöser für den Absturz von (103 Bp./2006) auf nur noch 37 Brutpaare der Orkan "Kyrill" im Januar 2007. In allen zu der Zeit noch existierenden Brutkolonien wurde annähernd der gesamte Baumbestand mit fast allen Horstbäumen (Fichten) umgeworfen, so dass zur Neuanlage von Horsten kaum noch geeignet Bäume vorhanden waren. Obwohl in der Folgezeit keine neuen Brutkolonien entstanden sind, entwickelte sich der Brutbestand im Jahr 2008 wieder erfreulich positiv. Es wurden 91 besetzte Horste registriert.
Herbert Wolf
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Seeadler im Paderborner Land

In der Abenddämmerung des 07.11.08 beobachtete ich am Rahdsee innerhalb der Bentfelder Seen-Platte einen Seeadler . Die Gefiederfärbung des juvenilen Vogels hob sich deutlich von den immaturen Seeadlern der Region ab. Auch von anderen Orten des Paderborner Landes wurden mir in den vergangenen 8 Tagen 2 Seeadler-Beobachtungen gemeldet.
Umher streifende Seeadler scheinen zunehmend Gefallen an unseren Gefilden zu finden.
Herbert Wolf
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Aktuelles aus dem Wasservogelreservat NSG "Steinhorster Becken"

Auf Grund des abgesenkten Wasserstand-es (Pflegearbeiten innerhalb der Teiche) seit dem 13. Okt. um ca. 35 cm ist das Zug geschehen nicht so ausgeprägt als bei normalem Wasserstand. Hier die westlichsten Feststellungen der vergangenen 2 Wochen.
Kormoran: Statt zu der Jahreszeit 30-40 Ex. am Schlafplatz zurzeit nur 1 Ex., tagsüber bis zu 20 Nahrungsgäste.
Graureiher: Täglich bis zu 15 Ex.
Silberreiher: Bereits seit mehreren Wochen täglich bis zu 8 Ex., zurzeit 5 Ex.
Graugans: Maximal bis zu 400 Ex.
Nilgans: Zurzeit 61 Ex.
Krickente: Bis Ende Okt. bis zu 120 Ex., augenblicklich nur noch etwa 60 Ex.
Schnatterente: Bis Mitte Okt. täglich bis 20 Ex., zurzeit nur noch 4-6 Ex.
Kiebitz: Seit mehreren Wochen ziemlich gleich bleibender Bestand von ca.300 Ex.
Bekassine: Nur Einzel-vögel (3-6-Ex), 23.10.08 mind. 15 Ex.
Waldwasserläufer: Täglich 2-6 Ex.
Eisvogel: Bereits seit mehreren Wochen sehr beständig 2-4 Ex., auch an anderen Beobachtungsorten auffallend häufig.
Zwergtaucher: Auf Grund von Lautäußerungen auch bei Dunkelheit sehr auffällig, augenblicklich 10-15 Ex.
Habicht: Gegenüber früheren Jahren auffallend wenige Beobachtungen, lediglich am 03.11.08 1 Ex. Weibchen Immat.
Sperber: Täglich 1-2 Ex.
Dohle: Bereits seit mehreren Wochen täglich ca. 150 Ex.
Gebirgsstelze: 2-4 Ex.
Kranich: Ab 23.10.08 zahlreiche Zugverbände vorüber ziehend, zurzeit hat das Gebiet keine Rastplatzfunktion.
Herbert Wolf
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Aug' in Auge mit den Kranichen

Auch wir haben uns von den enthusiastischen Kranichgucker-Berichten der vergangenen Tage anstecken lassen und heute einen Familienausflug ins Moor unternommen. Es hat sich mehr als gelohnt. Rotmilan über Lübbecke - Silberreiher bei Sielhorst - und dann Kraniche, Kraniche, Kraniche. Noch beeindruckender als die Kranich- (und Menschen-)massen am Aussichtsturm im Rehdener Moor waren jedoch für uns die einsamen "Aug in Aug-Begegnungen" mit den Kranichen im Oppenweher Fledder und dem Stemmer Moor vom Auto aus.

Gisbert, Tanja und Lennart Hänsel 



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Waldschnepfe, Rauchschwalbe

Heute hat sich das frühe Aufstehen gelohnt. Zielart zwischen 7 und halb 8 war die nachts ziehende Waldschnepfe, sie kam flach über die Felder und verschwand zur Tagesrast im Wald. Das restliche Zuggeschehen hat sich schon wieder verändert: die meisten Buchfinken sind durch (nur 96 in 3 Std.), dafür legen Ringeltauben, Saatkrähen und Wacholderdrosseln jetzt erst richtig los. Dann kam tatsächlich noch eine Rauchschwalbe (letzter Herbst), sie schaffte es noch über den Berg, sah aber schon nicht mehr so elegant aus. Sie wird ihren ersten Geburtstag nicht erleben. Insgesamt zogen nochmal 1300 Vögel in 26 Arten, in 3 Std über den Teutoburger Wald. Erwähnenswerte Nichtzieher waren Schwarzspecht und Kolkrabe.

Gruß aus Bielefeld, Dirk Wegener



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Schon wieder Wiedehopf

Laut Herrn Mailänder hielt sich am Morgen des 22. Oktober ein Wiedehopf in seinem Garten "An der Friedenseiche" in Schwenningdorf auf. Herr Mailänder, der die Art aus Spanien kennt, entdeckte den sitzenden Vogel auf seinem Rasen.
Interessant: 2 Tage vorher und nur 4 km entfernt, ebenfalls eine Wiedehopfbeobachtung (sturmmöwe berichtete). Selbes Individuum?
Erhard Nolte und Markus Stäritz

Hücker Moor

Der "Hücker"schwan ist wieder alleine. Die von mir am 1. November beobachteten Gebärden dem Jungschwan gegenüber können dann rückblickend wohl als Drohung gedeutet werden.
Sonst heute Vormittag "nur noch" 30 Kormorane und einiges an Erlenzeisigen.
Markus Stäritz

07 November 2008

Vogelzugbeobachtung Sa. 08. 10.

Hallo Vogelfreunde,

wegen des tollen Wetters möchte ich morgen Vormittag noch mal den Vogelzug beobachten. Wer also etwas über Flugbilder, Zugrufe usw. lernen will, oder mich unterstützen möchte ist herzlich eingeladen, zum Abschluss der Zugsaison, nach Bi-Kirchdornberg zu kommen. Am Ende der Straße 'Zur Schwedenschanze' werde ich ab 7,00 Uhr sitzen und das Ravensberger Hügelland überblicken. Also zieht Euch warm an und kommt Alle vorbei. Infos unter 0171/1421630

Viele Grüße Dirk Wegener



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06 November 2008

Kraniche satt im Rehdener Geestmoor

Hier ein paar Bilder, die nur schwach einen Eindruck geben von dem, was wir sahen und hörten. Wir können´s bestätigen: Vogelgukken macht glücklich!
Uwe Schneider

Kraniche satt

Heute waren wir ab 16.10 Uhr im Rehdener Geestmoor im Bereich des Beobachtungsturmes, um das Spektakel zu erleben. Halb vier oder sogar 3 Uhr ist sicher besser, dann kriegt man wirklich alles mit.
Um halb sechs sind wir auf der Pflasterstraße noch rund einen Kilometer Richtung Nord gefahren, um im Dunkeln noch mal die wahnsinnige Geräuschkulisse zu genießen.
Die Gänse fliegen dann ganz niedrig über das Moor.
Kurz zusammengefasst:
Es ist ein Wahnsinns-Erlebnis, das wir jedem nur wärmstens empfehlen können!
Sehr sinnvoll wäre es, wenn die Krankenkassen den Besuch dort im Moor finanzieren würden, denn er ist sehr wohltuend für die Seele und das totale Anti-Stress-Mittel...
 
Eckhard Möller/Uwe Schneider/Egon Oestreich
 

05 November 2008

Kraniche über Bielefeld

Hallo zusammen,
nach PC-Ausfall diese verspätete Meldung:
Am 1.11.2008 überflogen kurz nach 12 Uhr ca 80 Kraniche den Bielefelder
Osten, zwischen 13:15 und 13:30 Uhr insgesamt etwa 600 Ex. in 4 Zügen
BI-Heepen, alle Richting SW.
Am 2.11. gegen Mittag sahen andere Beobachter ca 200 Kraniche über
BI-Jöllenbeck.

Viele Grüße
Karin und Marieluise Bongards

Beobachtungen Schwarzenmoor

Um Mal wieder auf den Boden zu kommen hier einige Naturbeobachtungen vom Wochenende aus Schwarzenmoor:
Am Samstag, 1.11., überflogen etwa 300 Kraniche unseren Hof. Mein Bruder hat dies gesehen und festgehalten.
Am Sonntag sahen wir beide einen Trupp von 40 Vögeln gegen 12:30 Uhr am Sender vorbeiziehen. Alle Richtung Südwest.
ein Trupp von etwa 30 Blessgänsen (den Rufen nach) überflog uns an der Senderstraße auf Höhe der Thomaskirche. Im Bereich der Hiligenböke mal wieder 2 Kolkraben (in den letzten Wochen häufig dort). Viele Beobachtungen von größeren Drosseltrupps und einem Saatkrähenschwarm.
Blässgänse waren auch zu hören, als ich am Sonntag Abend noch alleine auf dem Marienfriedhof verweilte...
Momentan gibt es nicht nur ziehende Vögel sondern auch Säugetiere. Mit Folgen für die heimischen Vögel. Die Wildschweine machen sich breit. Da, wo sie vorher nie waren. Ebenso wie die Waschbären. Wir werden uns weiter Mühe geben..., denn dies (vor allem letztere) sind Neubürger, die die Populationen der Bodenbrüter (Und zwar ALLER!) gehörig beeinträchtigen! Waschbären leben versteckt, die sieht keiner, so dass es viel mehr gibt, als jeder denkt!
Peter Niemann

04 November 2008

Illegale Vogeljagd am Dümmer

Hier eine Pressemitteilung des Komitees gegen den Vogelmord e.V. zur
Jagd auf Wasservögel am Dümmer am letzten Wochenende.

*Pressemeldung vom 03.11.2008*
*Illegale Vogeljagd am Dümmer*
*Vogelschützer erstatten Strafanzeige*
*Osnabrück.* Anlässlich der Eröffnung der Jagd auf Wasservögel haben
Jäger am Wochenende im Vogelschutzgebiet Dümmer (Landkreis Vechta)
zahlreiche Wildvögel erlegt und sich damit mehrere Strafanzeigen
eingehandelt. Wie das Bonner Komitee gegen den Vogelmord mitteilt,
haben Mitarbeiter des Verbandes am Wochenende die Jagd auf nordische
Wildgänse im Bereich der Diepholzer Moorniederung überwacht und dabei
Verstöße gegen Jagd- und Tierschutzbestimmungen auf Video dokumentiert.

Am Samstagmorgen wurde eine Jägergruppe dabei beobachtet, wie sie in
der Nähe von Rüschendorf (Landkreis Vechta) etwa 20 Schüsse auf vom
Schlafplatz abfliegende Gänse abgab. "Die Tiere flogen sehr hoch. Es
war praktisch unmöglich ein Tier tödlich zu treffen. Wir gehen davon
aus, dass viele Vögel durch die Schrotsalven verletzt wurden und
später qualvoll starben", berichtet Komiteevorsitzender Heinz
Schwarze. Gegen die Jäger wurde Anzeige wegen Verdacht auf Verstoß
gegen das Tierschutzgesetz erstattet. Ein weiterer Jäger wurde dabei
gefilmt wie er - ohne einen vom Jagdgesetz vorgeschriebenen Suchhund
mitzuführen - südlich von Hüde zwei Gänse tötete.
Ebenfalls ohne Jagdhund und zudem mitten in einem EU-Vogelschutzgebiet
haben 7 Jäger am Samstag bei Dümmerlohausen Wildenten unter Beschuss
genommen. Auch dieser Vorfall wurde vom Komitee auf Video aufgezeichnet
; das Bildmaterial soll in den nächsten Tagen den zuständigen
Behörden übergeben werden.
Bei Brake (Landkreis Wesermarsch) und am Dollart (Landkreis Leer)
wurde bereits in der letzten Woche - also lange vor Beginn der
offiziellen Jagdzeit am Samstag - beobachtet, wie Jäger Gänse am
Schlafplatz unter Beschuss nahmen. "Wir prüfen zur Zeit, ob für diese
Gebiete Ausnahmegenehmigungen vorliegen", so Schwarze. Um weitere
Zwischenfälle zu verhindern, fordert der Vogelschützter ein
sofortiges Ende der Jagd in Natur- und Vogelschutzgebieten sowie ein
Jagdverbot für alle wandernden Vogelarten.
Die Landesregierung in Hannover hat in diesem Jahr zum ersten Mal die
bisher in Niedersachsen geschützten Bläss- und Saatgänse zur Jagd
freigegeben. Bei diesen beiden Arten handelt es sich um Zugvögel, die
an der Küste und großen Binnengewässern rasten und überwintern. Das
EU-Vogelschutzgebiet "Dümmer" wurde vom Land vor allem wegen seiner
besonderen Bedeutung für durchziehende und rastende Wasservögel
eingerichtet und nach Brüssel gemeldet.
Weitere Informationen, Fotos: Tel. 0049-228-665521, presse@komitee.de
oder unter www.komitee.de
*V.i.S.d.P.* Komitee gegen den Vogelmord e.V., Axel Hirschfeld

Eckhard Möller

03 November 2008

Rotschulterenten + Silberreiher in Bielefeld

Heute konnte Holger Bekel in den Rieselfeldern Windel in Bielefeld 2 männliche Rotschulterenten und 1 Silberreiher beobachten.
Eckhard Möller

Seidenschwänze im Anmarsch

Vielleicht dauert es nicht mehr lange, bis sie auch Nordrhein-Westfalen erreichen:
Von Norden sind Seidenschwänze im Anmarsch.
Im Internet häufen sich die Meldungen aus Schleswig-Holstein (gestern z.B. über 80 in Kiel!), und auch in Ostfriesland sind schon welche aufgetaucht.
Wäre schön, wenn auch unser Land eine Menge davon abkriegt...
Eckhard Möller

02 November 2008

Vogelzug in Bielefeld

Vor der Jahrestagung der OWL-Ornithologen hatte ich heute noch 2 Stunden Zeit den Vogelzug zu beobachten. 2 Stunden, die es in sich hatten! Von 6,45-8,45 Uhr konnte ich allein 2343 ziehende Vögel nachweisen ( mit einem guten Team hätte es sicher ein Drittel mehr sein können). Da es in der ersten halben Stunde noch sehr dunkel war, kamen die großen Zahlen in nur 90 Minuten zustande: Star 588, Ringeltaube 481, Wacholderdrossel 246, Buchfink 230, Rotdrossel 226, Dohle 167, Feldlerche 144, Kormoran 68, Saatkrähe 45, Bergfink 34, Graugans 24, Heckenbraunelle 17, Hohltaube 13, Erlenzeisig 12, Gimpel, Wiesenpieper jew.8, Singdrossel nur 7 (vgl. Rot und Wacho), Rohrammer, Goldammer, Birkenzeisig jew. 5, Amsel, Kernbeißer jew. 3, Grünfink 2, Sperber, Stieglitz jew1.

M.f.G. Dirk Wegener



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Kraniche über Hücker

Heute konnten wir in der Zeit zwischen 13 und 14 Uhr zunächst sieben Kraniche über Hücker Aschen in kleiner Einser-Formation südwestwärts ziehend sehen (und hören) und wenige Minuten später eine weitere (vermutlich größere) Gruppe weiter südlich in gleicher Richtung ziehend hören.

Gisbert und Lennart Hänsel



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01 November 2008

Ausflugstip Kraniche und Saatgänse DHM

Hallo Eckehard, die Saatgänse sind alle im Rhedener Geestmoor, nach
meinen bekannt berüchtigten Schätzungen (bin ja zählfaul! Oh je,
wahrscheinlich kein richtiges Deutsch...ich spüre schon die Straf-Mail
im Nacken) ca. 2000-3000 Gänse, davon 80% Saat und je 10 % Grau- und
Blessgänse. Beindruckend aber der Abendeinflug der Kraniche ins Rhedener
Geestmoor, "beindruckend" ebenso aber auch die Besucher- und Autoscharen
(+1 Reisebus) am Aussichtsturm. Nach meinen wiederum subjektiven (s.o.)
Eindrücken, verglichen mit letztem Wochenende und auch mit den
Vorjahren, ist dort z.Zt. ein (vorläufiger?) Höhepunkt der
Kranichzahlen erreicht. Es hörte nicht auf mit den Ketten! Obwohl ich
schon morgens vor dem Wiehengebirge nähe Mittellandkanal ca. 2000
Kraniche habe gen SW wegziehen sehen. Dazu noch die Gänse, also
vielleicht ein Tip für die, die morgen nicht in Bustedt sind. Wer sich
nicht auskennt (wovon ich nicht wirklich ausgehe): Tagsüber im Brockumer
Fladder, Oppenweher Fledder und Oppenweher Moor nach den Vögeln auf den
Feldern suchen (SW vom Geestmoor), da ist man auch noch weitestgehend
alleine. Ach ja, Eckehard: ein Großer Brachvogel auch dort auf den
Feldern, letzte Woche einer im See direkt im Geestmoor. Grüße Thomas Tietz

Gänse sind da, Singschwäne noch nicht

Heute nachmittag stolzierte bei trübem Wetter in der Weseraue zwischen Jössen und Windheim ein Weißstorch herum, ein weiterer bei Döhren.
In der Windheimer Marsch war nicht viel los, nur ein Silberreiher und 24 Krickenten.
In der Döhrener Marsch standen unter rund "500" Blässgänsen 5 Weißwangengänse.
Die Überraschung dort war ein einsamer Brachvogel, der bei der Regenwurm-Suche aber sehr erfolgreich war.
Eine männliche Kornweihe jagte dort, ein weiteres Männchen bei Heimsen.
In der Heimsener Feldflur rund "1000" Blässgänse, dabei nur 3 Tundra-Saatgänse.
Eckhard Möller
 

Hücker Moor

Gegen 16 Uhr trieben Wind und Regen 37 Lachmöwen über Klein-Aschen Richtung Osten.
Am Hücker Moor war der Ausblick von der überdachten Terrasse des Moorstübchens zwar kalt aber ergiebig: Über 60 (!) Kormorane, 1 Krickente, 1 von Osten nach Westen überfliegende männliche Kornweihe und 1 Eisvogel. Der "Hücker"schwan schwimmt mit angehobenen Schwingen und zurückgelegtem Hals  dem neuen Höckerschwan hinterher...
Markus Stäritz

Wanderfalke

Gestern morgen um 10.00 Uhr saß dieser Wanderfalke (Fotos) auf einem Hochspannungsmast westlich des Sieler Holzes. Er muss kurz vorher gekröpft haben, denn an seinem Schnabel klebten noch Beutereste.
Nachdem er erst eine Weile von 2  Rabenkrähen genervt wurde, putzte er sich etwa 15 min ausgiebig und flog dann Richtung Süden ab. Aus 150 m Entfernung und aus dem Auto heraus konnte ich ihn durch´s Spektiv mit dem Handy fotografieren.
Interessanterweise handelte es sich diesmal nicht um einen Adulten, sondern einen Vogel im Jugendkleid, einen so genannten Rotfalken (Bestätigt durch den Falkner Heinz Laege). Die Fotos geben das leider kaum her, aber die bräunliche Oberseite mit hell gerandeten Handschwingen- und Großen Flügeldeckenspitzen, der schmale helle Überaugenstreif und die Streifung von Brust und Bauch verraten dies.
Dank geht an Lennart Lagmöller für´s bearbeiten der Handyfotos!
Markus Stäritz

31 Oktober 2008

Neuer Höckerschwan am Hücker

Auf dem Hücker Moor schwammen heute Nachmittag seit längerem mal wieder 2 Schwäne. Der adulte weiße wohl bekannte und ein diesjähriger grauer unbekannter Höckerschwan.
Markus Stäritz

Kraniche

Heute Mittag um 13.30 Uhr zogen ca. 35 Kraniche über Bünde hinweg.
Markus Stäritz

30 Oktober 2008

Bunte Vögel an grauem Tage

Momentan hält sich eine größere Menge Stieglitze im Werfer Bruch auf. Es sind gut und gerne 40 Exemplare, welche dort vor allem in den Erlen herum turnen.
Markus Stäritz

Wacholderdrossel

Noch im 19. Jahrhundert waren sie für die Menschen eine begehrte Beute - zum Aufessen!
Jetzt rücken die Massen der Wacholderdrosseln wieder an, um hier den Winter zu verbringen.
Der Bad Oeynhausener Naturfotograf Witold Guzik konnte dieses perfekte Foto im Sielpark machen.
Eckhard Möller

29 Oktober 2008

Graugänse und Windräder

Heute nachmittag um 17 Uhr flogen 8 Graugänse rufend von Exter in Richtung Hollenhagen. Ich konnte praktisch mit dem Auto parallel nebenher fahren. Als Sie in die Nähe der dort befindlichen 2 Windräder kamen, wurden Sie sehr unruhig und kehrten dann schließlich um. Nach 10 min umherfliegen ohne wirkliches Ziel, wurde schließlich ein Weg südlich des östlichen Windrades gesucht.
 
Peter Meyrahn  

Rotdrosseln in Oetinghausen

Soeben zwischen dem Laub im eigenen Garten entdeckt ... der auf dem Foto
ist vermutlich ein Jungvogel, da die Federn auf den Armdecken noch
weiße Spitzen hatten. Weitere Vögel ohne dies Merkmal war auch dabei,
traute sich aber nicht in eine noch akzeptable "Abschußposition". ;-) So
machts Vogelgucken Spass, wenn man keine Zeit hat, rauszufahren, kommen
die Piepmätze zu einem nach Hause.

28 Oktober 2008

Kraniche über Bünde

Wenn man die Keilgeschwader der Riesenvögel am Himmel sieht, wird man seidenweich... Ich hatte heute Mittag um 14.00 Uhr aber keine Zeit für Gefühlsduselei. Auf Arbeit, bei der Dienstübergabe, konnte ich leider nur durch´s Fenster meine ersten Kraniche in diesem Herbst über Bünde/Mitte gen Süden ziehen sehen.
Markus Stäritz

Habicht

Heute Nachmittag war an den Ebmeyers Teichen in Oldinghausen ein Habicht unterwegs, der in der Nähe eines Waldstückes Ringeltauben aufscheuchte. Außerdem war ein kleiner Trupp von Saatkrähen anwesend.

Thomas Weigel
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Erfreuliche Kormoranzahlen

Am Hücker Moor heute morgen über 30 Kormorane und 5 Krickenten. 2 Lachmöwen überfliegend.
Die unheimlichen Herrscher der östlichsten Bucht (das Männchen hat einen echt fiesen Gesichtsausdruck), die Warzenenten, haben scheinbar ein Drittel ihres Nachwuchses verloren.
Markus Stäritz




27 Oktober 2008

Re. Großmöwe

Hi Markus,

Gefiedermerkmale sind ja auf den Fotos schlecht zu erkennen. Die langen Beine und die spitze Schnauze (unteres Foto) lassen mich auch auf Steppenmöwe tippen. Es gibt ja in unserer Region echte Möwenexperten, die sicher auch mal auf dieser Seite speckern. Vielleicht melden die sich ja auch mal zu Wort.

Viele Grüße Dirk Wegener



Schon gehört? Bei WEB.DE gibt' s viele kostenlose Spiele:   
http://games.entertainment.web.de/de/entertainment/games/free/index.html  

Sperbergrasmücke im Großen Torfmoor 1988 anerkannt

Wie die Avifaunistische Kommission der Nordrhein-Westfälischen Ornithologengesellschaft (NWO) vor wenigen Tagen bekanntgab, ist die männliche Sperbergrasmücke, die Thomas Krüger am 11.6.1988 Im Großen Torfmoor bei Lübbecke beobachten konnte, einstimmig anerkannt worden.
Dieser östliche Gast ist damit, das haben Recherchen ergeben, offenbar der erste Nachweis einer Sperbergrasmücke in Ostwestfalen seit 1921!
Am 23.8.1921 fand der lippische Ornithologe Gustav Wolff eine im Stietencron'schen Park in Bad Salzuflen-Schötmar.
Davor gibt es nur einen weiteren Nachweis: Im Mai/Juni 1885 wurde eine Brut bei Oesterholz (Kreis Lippe) nachgewiesen.
Hoffentlich lässt sich bald die nächste bestaunen...
Eckhard Möller

Grünspecht bei der Arbeit

Dreck am Schnabel zeigt, dass der Mann voll bei der Arbeit ist. Dieses wunderbare Foto eines Grünspechts gelang kürzlich dem Bad Oeynhausener Naturfotografen Witold Guzik.
Eckhard Möller

26 Oktober 2008

Diese Großmöwe stand am 21.10.08 um 14.00 Uhr allein auf einem Acker in Bünde/Habighorst. Ich bin leider nicht firm genug den Vogel bis zur Art zu bestimmen. Könnte es eine Steppenmöwe larus cachinnans sein?
Markus Stäritz


Impressionen einer Wesertour

Einerseits erfreulich, noch immer findet man größere Kormorangruppen,
zum anderen traurig, was will die Silbermöwe mit dem Videoband?

Für die Ringjäger unter uns, das Band hat sich nicht an einem Ring am Bein
verfangen (was ich als Beringer schon befürchtet hatte) sondern der Vogel
hat es so "geschafft", schlimm genug.
Ach ja, im dargestellten Kormorantrupp war auch kein Ringträger zu finden,
nicht ungewöhnlich, interessant ist aber, das gestern, an gleicher Stelle, nur
etwa 50 % weniger Vögel, zwei mit Metallring anwesend waren (beide aus
Dänemark). Jörg Hadasch