04 September 2018

Silberreihe Typ modesta

Eine interessante Arbeit über die auch in Ostwestfalen ab und an beobachteten Silberreiher mit schwarzen Schnäbeln und roten Beinen, die mittlerweile gemeinhin als "Typ modesta" bezeichnet werden, haben jetzt Christopher König, Daniel Kratzer & Colin Pielsticker veröffentlicht:

Silberreiher Casmerodius albus vom "modesta-Typ" - Was steckt dahinter?

(Seltene Vögel in Deutschland 2016: 52-61).

Fazit der Arbeit: Nix Genaues weiß man nicht. Fest steht offenbar nur, dass es europäische Vögel sind und nicht solche aus Asien, wo die Unterart modesta vorkommt.

Ob es hormonelle, andere physiologische, genetische, Stress-, Balz-, pathologische Faktoren sind, die die Farbveränderungen auslösen, ist derzeit nicht bekannt.

Wichtig ist, exakte Daten über das Auftreten derartiger Silberreiher zu sammeln, um mehr Material zur Verfügung zu haben, vor allem auch mögliche Ringablesungen.

Eckhard Möller

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03 September 2018

Fwd: vogel in einer astgabel

hallo,

ich habe einen toten buchfinken (?) in einer astgabel hängend entdeckt. im
lebensgarten steyerberg. ich habe mich gefragt, was das ist: unfall oder beutetier?

grüße

bettina van amerongen




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Braunkehlchen, Schafstelzen und Baumfalke in Bi-Theesen

Hallo,

heute früher Nachmittag konnte ich auf der Gemüsebauerfläche mind. 2 Braunkehlchen auf der Fläche vom Gemüsebauern des Köcker Hofs entdecken. Sie jagten auf der Gründüngerfläche mit Sonnenblumen im oberen Teil. Dabei gingen sie teilweise senkrecht ca. 10 -15 m hoch um dicke Käfer oder Fliegen zu erwischen. Beim Beobachten schreckten 4 Wiesenschafstelzen auf und ich konnte beobachten, dass eine beinahe von einem Baumfalken erwischt wurde. Später dann ein großer Trupp von ca. 100 Mehl- und Rauchschwalben, der über unserem Garten jagte.
Zwischendurch hat mir dann ein Braunkehlchen den Gefallen getan und oberhalb am Zaun gejagt, so dass ich es vom Schreibtisch aus beobachten konnte ;-)

LG Holger

Veranstaltungshinweis: Fotoausstellung Natur in Bielefeld

Einladung zur Ausstellungseröffnung:


am Mittwoch, den 05.09.2018 um 18 Uhr


in der Ravensberger Spinnerei/ Ravensberger Park1


Fotoausstellung des NABU-NaturFotoTreff 


Natur in Bielefeld - Die Vielfalt Entdecken


Der Naturschutzbund Bielefeld zeigt großformatige Fotografien von 17 NABU-Fotografen. Sie dokumentieren unsere einheimische Natur in eindrucksvollen Aufnahmen. Überall direkt vor unserer Haustür – vom Obersee bis zum Teutoburger Wald lassen sich spannende Naturerlebnisse festhalten. Die Ausstellung inspiriert den Betrachter, eigene Naturbeobachtungen zu unternehmen und die Augen offen zu halten für die Schönheit und Vielfältigkeit unserer Natur in Bielefeld. 


Fotografen: Andreas Schäfferling, Angelika Meister, Georg-Dietrich Kunzendorf, Hans Henkel, Heiko Brockmeyer, Heinz Mertineit, Joachim Cremer, Jörn Clausen, Jürgen Amling, Konrad Peter Gärtner, Marieluise Bongards, Markus Lindner, Norbert GrotePetra Strodtholz, Simon Brockmeyer, Thorsten Lunau, Wiebke Susanne Homann



Wir freuen uns über viele Gäste!

Also kommt recht zahlreich, es gibt Sekt, O-Saft und eine kleine Eröffnungsrede von mir.


Viele Grüße

Wiebke Homann


Steppenmöwen im Spätsommer

Junge Steppenmöwen (Caspian Gulls) gibt es im Spätsommer auch vereinzelt
in Ostwestfalen.

Ein hervorragend bebilderter Artikel zur Identifizierung (Text
allerdings in Englisch):

https://www.birdguides.com/articles/identification/focus-on-summer-caspian-gulls/

Eckhard Möller


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02 September 2018

HF Stiftberg: Fischadler?

Hallo zusammen,

dieser Greif zog heute kreisend von NO nach SW über den Stiftberg in Herford.

Für mich ist das ein Fischadler, wie seht ihr das?

Danke schon mal im voraus & viele Grüße,

Uwe

Sorry für die schlechte Auflösung, die Nikon lag natürlich mal wieder
in der falschen Etage :)

Heerser Mühle

Das sollte ein Grauschnäpper sein.... aber so viel

"gelb" in der Zeichnung? Ist es einer?

Gruß, WP

01 September 2018

Vor kurzem auf Borkum

Auf der Südpromenade hatte sich dieser Mornellregenpfeifer 
nicht durch Urlauber stören lassen. Er suchte in der Dünung
sehr entspannt nach Futter. Keiner beachtete diesen Vogel!

Viele Grüße

Heinz Mertineit






Hävern & Windheim

Hävern nördlicher See
1 Rohrweihe
1 Rotmilan (beide an einen großen Fisch)
10 Silberreiher
1 Graugans (nur eine Graugans)
Windheim
4 Neuntöter
1 Blässgans mit einer Graugans
ca. 1300 Graugänse
2 Kanadagänse
16 Weißwangengänse
ca. 130 Kiebitze
2 Bekassinen
1 Kampfläufer
2 Flussuferläufer
1 Grünschenkel
1 Waldwasserläufer
2 Steinschmätzer
Gruß
Hans-Jürgen Meier


Auch heute Mornellregepfeifer in Eikeloh

Auch heute morgen bei Sonnenaufgang konnten Andreas S. und ich ca. 30 Mornells auf der Fläche südl. Eikeloh beobachten.
Da wir alleine waren, näherten sich die Mornells von ganz alleine. Keine perfekten Bilder, aber dafür ohne Störung.
Ich kann zu dem Thema nur sagen, dass das Hinterherjagen nicht geht, aber selbst geschossene Bilder generell zu verurteilen, halte ich für falsch. Selbst geschossene Bilder sind halt was anderes. Bei jeder Exkursion und jedem Urlaub sieht man die Tiere nicht so gut wie im Fernsehen und Internet, dann könnte man das ja auch gleich lassen, für den ökologischen Fussabdruck wäre das durchaus relevant.
Die Mornells haben sich später als die Beobachteranzahl stark zunahm, recht weit entfernt.

LG Holger

31 August 2018

Kranich-Tagung

Für die Terminkalender:

Die nationale Arbeitstagung von Kranichschutz Deutschland findet in diesem Jahr in Hüllhorst MI unter dem Thema "Kraniche und erneuerbare Energien" vom 23.-25. November 2018 im Hotel Wiehen-Therme statt.

Am Sonntag gibt es eine Exkursion ins Brutgebiet Großes Torfmoor mit Besuch des "Moorhuis".

Kontakt: Dr. Günther Nowald, Leiter Kranich-Informationszentrum Groß Mohrdorf

guenter.nowald@kranich.de

Eckhard Möller



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30 August 2018

Eikeloh

Turmfalke.
Mornellregenpfeifer

MfG Leon Ortlieb
       

Diesmal 36 Mornellregenpfeifer südlich Eikeloh

Gestern 29.8. waren es um 16:15 Uhr genau 36 Mornellregenpfeifer, die auf einem Acker S von Eikeloh rasteten.
Etwa 10 Juv. darunter, was aber nicht sicher ist, da durch Hitzeflimmern und Entfernung eine absolut zweifelsfreie Bestimmung nicht möglich war.
Später dann wurde der Trupp munter und verteilte sich in kleineren oder größeren Gruppen zur Futtersuche über den Acker, teilweise flogen 12 - 15 Exemplare in einer Gruppe umher.
Gegen Abend versammelten sich alle wieder weiter oben auf dem Haarkamm, wegen einsetzendem Regen und Gegenwind vermute ich, dass die Gruppe nicht Abends noch weitergeflogen ist.
Thomas Tietz


29 August 2018

Dümmer

Stenschmätzer.
Stieglitz (Jungvogel).
Hohltaube (Jungvogel).
Bussard.

MfG Leon Ortlieb

28 August 2018

Kappensäger, 2.0

Auch heute hielt sich der weibchenfarbene Kappensäger auf dem Emssandfang oberhalb des Steinhorster Beckens auf. Beim Landgang war ein blauer Ring am rechten Bein zu sehen.

 

MfG

Manfred Kolleck



Dümmer See

Und noch einmal die Bitte um Hilfe.... wer

saust da schnelll den Zaun entlang?

Ein .................sänger?  Gruß WP

Kreis SO - Stoppelacker

Auf einem Stoppelacker mit einer kleinen Senke auf dem Plateau liefen mehrere Mornellregenpfeifer. Sie waren gefühlt am Horizont und mit dem Fernglas waren nur kleine sich bewegende Punkte erkennbar. Sie sind hervorragend getarnt – wenn sie sich nicht bewegen oder rastend in den Furchen sitzen sind sie gar nicht zu sehen. Sobald man näher kommt, ändern sie die Laufrichtung um mit Sicherheitsabstand vorbeizuziehen. Ein halbwegs vernünftiges Bild zu machen ist gar nicht so einfach, denn wenn man es endlich mal geschafft hat etwas näher ranzukommen schauen sie meist demonstrativ weg oder präsentieren nur das Hinterteil…

www.wild-kingdom.com

Windheim

16 Weißwangengänse
1 Graugans Ring weiß D45
Gruß
Hans-Jürgen Meier

HF Bergertor: 5 Gänsesäger

Es wird wohl ein harter Winter: eben unterhalb des Bergertor-Wehres...

VG Uwe


27 August 2018

11 Mornellregenpfeifer in Eikeloh-Lippstadt

11 Mornellregenpfeifer heute Nachmittag, Montag 27.8., Südlich von Lippstadt-Eikeloh.

Nach mehreren vergeblichen Versuchen in den letzten Jahren hat es heute endlich geklappt!
Tatsächlich habe ich auf den unglaublich großen Mega-Ackerflächen an der Flanke des Sauerlandes einen Trupp von 11 Mornell nach intensivem Abscannen im Hitzeflimmern anhand der typischen Regenpfeifer-Schrittfolge grob ausmachen können.
Anschleichen an den Trupp und zur Salzsäule erstarren nach alter Trapperart führte dann schließlich dazu, dass der Trupp sich nach ausgiebiger stundenlanger Siesta auch noch auf mich (Salzsäule) Futter suchend zubewegte und bis auf ca. 30 m herankam, just als am Abend der Wind abflaute, das Spektiv also ruhig stand und auch kein Hitzeflimmern mehr den Blick verschwimmen ließ.
Und das alles ohne lokalen Guide!
Die Pulle Sekt war heute Ehrensache, ebenso der Stern in der Hall of Fame der Hobby-Ornithologen!

Grüße Thomas Tietz


Trauer um Doris Glimm – Weihenschützerin der ersten Stunde auch in der Warburger Börde

 
 

Doris Glimm in der Soester Börde – Foto: Werner Prünte

Mit großer Freude haben wir Ornithologen der Warburger Börde in diesem Jahr die Brut der seltenen Wiesenweihe an einem naturnahen Brutplatz geschützt. Vielen Ornis wurde bewußt, wie viele Bemühungen notwendig sind, um die Bodenbruten dieser seltenen Greifvogelart zu schützen.

Noch im Frühjahr 2018 mussten wir um den Ornithologen und Weihenschützer Herbert Schröder aus Borgentreich trauern.

Am 22.08.2018 ist nun Doris Glimm aus Lippstadt durch einen tragischen Unglücksfall plötzlich und unerwartet verstorben. Dies hat uns zutiefst erschüttert.

In enger Zusammenarbeit mit Theodor Trendelkamp und Werner Prünte hat Doris Glimm ab den 1970er Jahren den Weihenschutz in der Soester und Warburger Börde systematisch betrieben und Wiesen- und Rohrweihen vor dem Aussterben gerettet. So entwickelte sich der Wiesenweihen-Brutbestand nachfolgend in der Hellwegbörde auf über 40 Paare. Dies war in den 1990er Jahren eines der bedeutendsten Brutvorkommen in Deutschland. 

Nur ein mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnetes Kapitel in ihrer umfangreichen Naturschutz-Vita. Nicht erlahmende Neugier und Kenntnisse in fast allen Bereichen der Fauna und Flora zeichneten sie aus: Ob Ackerwildkräuter, Mollusken oder Wildbeobachtungen im Solling. Jede Austausch war eine Freude.

 

Offen und interessiert, den Nagelfleck vor der Linse, 2014 – Foto: Renate Wagner


Doris Glimm ist vielen Naturschützern ein wunderbares Vorbild in Sachen Prinzipientreue und Engagement. Zugewandt und inspirierend waren die Gespräche mit ihr, die oft weit über den Naturschutz hinausreichten. Ihre Kenntnisse teilte sie gern und begeisternd.
Telefonate mit ihr dauerten lange und waren sehr intensiv. Auf offen gebliebene Fragen kam sie noch Wochen später zurück.
 
Sie verfolgte die Intensivierung der Landwirtschaft und das daraus resultierende Artensterben über Jahrzehnte mit großer Sorge mit. Doris Glimm beharrte auf die ureigenen Interessen des Naturschutzes, die von anderen schnell über Bord geworfen werden. Selbsternannte Naturschutz-Intellektuelle und Pseudo-Vordenker waren ihr ein Dorn im Auge.
 
Zu den am Weihenschutz beteiligten Landwirten pflegte sie einen freundschaftlichen Kontakt. Mit Herzblut schuf sie ein Schutzprojekt, welches europaweit ein Vorbild für effektive Naturschutzarbeit ist.
 
Mit ihr geht ein kantiges Urgestein des Naturschutzes. Es geht eine herzenswarme Frau.
Wir werden sie sehr vermissen und immer in Erinnerung behalten.
 
Falko Prünte, Manfred Hölker

 

Feinfühlig, inspirierend und humorvoll, hier mit Manfred Hölker am Desenberg in der Warburger Börde 2017 – Foto: Falko Prünte

Kappensäger anerkannt

Der weibchenfarbene Kappensäger, den Meinolf Ottensmann am 29. Juli 2018
im NSG Steinhorster Becken PB beobachten konnte, ist von der
Avifaunistischen Kommission der NWO anerkannt worden.

Das gab diese heute auf ihrer Homepage bekannt.

Eckhard Möller



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26 August 2018

Kappensäger?

Am Emssandfang oberhalb des Steinhorster Beckens kam mir heute eine kleine tauchende "Ente" vor die Linse: Größe zwischen Krick- und Stockente, überwiegend braun, Bauch weiß, Schnabel mit leicht gebogener Spitze, Schwanzfedern "struppig". Auf Anhieb nicht zu identifizieren. Nach längerer Recherche handelt es sich wahrscheinlich um einen jungen weibchenfarbenen Kappensäger, bei dem die Haube noch nicht so ausgebildet ist wie bei einem ausgewachsenen Tier. Sicherlich ein Zooflüchtling.

 

MfG

Manfred Kolleck



Zugzeit Singvögel

Etliche Singvögel sind auf dem Zug. Heute in Halle - OT Hörste: 1 Gartenrotschwanz, 2 Grauschnäpper und 1 Trauerschnäpper, viele dicht über den Wiesen jagende Rauchschwalben und Mehlschwalben.

Bilder: Grauschnäpper mit Hartriegelfrucht, 1 juvenile Rauchschwalbe.

A. Bader