21 November 2018
Weseraue heute
Niedersachsen nur 4 adulte Singschwäne zu finden: Sie fraßen Raps nahe
dem Dorf Hävern.
In der Windheimer Marsch flog eine K1-Zwergmöwe.
Viele tausend Gänse überall, extrem scheu...
Eckhard Möller
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Gänse-Scheuche
Gesehen heute in der Weseraue nördlich von Petershagen-Buchholz.
Eckhard Möller
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20 November 2018
Sterntaucher ertränkt
Unfassbare Nachricht vom Steinhuder Meer im nahen Niedersachsen...
Presseinformation der Ökologischen Schutzstation von heute:
ÖSSM-Mitarbeiter beobachtet absichtliches Ertränken eines seltenen Vogels durch einen Fischer –
Naturschützer fordern Land Niedersachsen als Verpächter der Fischereirechte zum sofortigen Handeln auf
Ein studentischer Mitarbeiter der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer (ÖSSM e.V.) traute seinen Augen nicht, als er am Montag letzter Woche (12.11.2018) einen Sterntaucher sah, der sich in einem Stellnetz verfangen hatte. Das Netz befand sich in der Nähe der Badeinsel im Steinhuder Meer. Als sich ein Fischerboot näherte, wähnte er den seltenen Vogel schon in Sicherheit. Was aber dann geschah, können die Naturschützer in der ÖSSM bis heute nicht fassen. Anstatt den noch vitalen Vogel aus dem Netz zu retten, beschwerte der Fischer das Netz mit dem darin verfangenen Vogel mit Hilfe einer Eisenstange und ertränkte diesen. Einige Minuten später entfernte der Fischer den vorsätzlich ertränkten Sterntaucher, packte diesen zu den gefangenen Fischen ins Boot und fuhr davon.
„Nach unserem Rechtsverständnis dürfte es sich beim absichtlichen Ertränken des besonders geschützten Vogels um eine Straftat handeln", so Thomas Brandt, wissenschaftlicher Leiter der ÖSSM. Deswegen habe man den Fall auch an die Polizei gemeldet, die derweil ermittelt. Und auch die Verwendung der sehr dünnen Stellnetze, die für tauchende und schwimmende Wasservögel kaum sichtbar sind, kritisieren die Naturschützer. „Die Netze sind reinste Vogelfallen und wir gehen davon aus, dass damit dutzende Vögel gefangen werden. Solch ein rücksichtsloses und ignorantes Vorgehen beim Fischfang ist in einem Schutzgebiet von internationaler Bedeutung wie dem Steinhuder Meer völlig inakzeptabel", so Brandt.
Und auch dafür, dass es der ein oder andere Fischer mit der Gesetzestreue nicht so ernst nähme, gebe es weitere Hinweise. Erst im letzten Jahr konnte eine Ente kurz vor dem jämmerlichen Ertrinken gerade noch aus einer Fischreuse gerettet werden. Dabei stellte sich heraus, dass der betreffende Fischer nicht den seit mehreren Jahren gerichtlich vorgeschriebenen Fischotterschutz in die Reuse eingebaut hatte. „So wie die Berufsfischerei derzeit am Steinhuder Meer betrieben wird, wird von Netz- und Reusenbetreibern der Tod zahlreicher geschützter Tiere billigend in Kauf genommen. Das ist nach unserem Verständnis weder gesetzes-, tierschutz- noch gesellschaftskonform und außerdem moralisch höchst verwerflich", so Thomas Beuster, Geschäftsführer der ÖSSM. Die ÖSSM fordert deswegen Konsequenzen und erwartet vom Land Niedersachsen als Eigentümer des Steinhuder Meeres, dass der Pachtvertrag mit dem Fischereiverein Steinhude gekündigt wird. Außerdem bittet die ÖSSM die Bevölkerung, auf in Fischnetzen verfangene Vögel zu achten und diese umgehend bei der Polizei zu melden, damit sie gerettet werden können.
Steckbrief Sterntaucher:
Die ca. 60 cm großen, eleganten Sterntaucher brüten in Skandinavien, im Norden Russlands, auf Island und nur noch sehr wenige Paare in Schottland. Im Winter halten sie sich an der Küste wärmerer Gegenden auf, wie z.B. an der deutschen Nordseeküste, und leben hier von Kleinfischen und Krebsen. Während sie im Sommer ein schmuckes Prachtkleid tragen, sind sie im Winter schlicht gefärbt. Im Binnenland sind Sterntaucher selten, auf dem Steinhuder Meer können die besonders geschützten Vögel nicht in jedem Jahr beobachtet werden.
Eckhard Möller
Eine Lesung nicht nur für Ornithologen
Donnerstag, 22.11.18, 19.30 Uhr
Federnlesen
Kupferbar im Marta Herford, Goebenstraße
Der bekannte Vorleser und Buchhändler Dirk Strehl liest aus dem Buch "Federnlesen" von Johanna Romberg. Es handelt von dem "Glück, Vögel zu beobachten".
Klaus Nottmeyer wird die Lesung durch Berichte aus seiner Arbeit als beruflicher Vogelkundler ergänzen. Er wird zeigen, was gefundene Federn dem Kundigen über die Vögel, die sie verloren haben, erzählen können.
Aktuelle, ernste aber auch unterhaltsame Ergebnisse aus der Fachdisziplin Ornithologie werden vorgestellt.
Großer Weserbogen
1 Eisente.
links ca. 50 m von der Brücke entfernt
befanden sich 3 Angler. Die später ein
ferngesteuerten Boot (Futter) ? eingesetzt haben.
Da in der Nähe befand sich später auch
die Eisente. Auf dem Rückweg nicht wieder
entdeckt.
Costedt Feldflur
1 Streifengans
Montag Abgrabung Wietersheim Nord
1 Schwanzmeise Aegithalos caudatus (NE)
Gruß
Hans-Jürgen Meier
19 November 2018
[Podcast] Omega Tau: Eulen und Greifvögel
Greifvogel-Auffangstation Rheinland unter der Leitung von Syliva
Urbaniak.
http://omegataupodcast.net/296-eulen-und-greifvogel/
Viel Spaß beim R(h)einhören :)
Uwe
Eisente im Großen Weserbogen
Südlichen See im Großen Weserbogen Porta Westfalica MI hervorgerufen
hat, konnte ich heute dort leider nicht finden.
Dafür schwamm dort bestens zu sehen eine Eisente!
Es müsste ein Weibchen im ersten Winter sein (Alters- und
Geschlechtsbestimmung bei Eisenten immer etwas tricky...).
Seltener Gast in Ostwestfalen!
Eckhard Möller
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18 November 2018
Stauteiche BI-Heepen
Heute Morgen waren an der Lutter und an den teils zugefrorenen Stauteichen in Heepen insgesamt mind. 7 Zwergtaucher, 0,1 Tafelente, eine Wasseramsel und mind. 1,0 Eisvogel zu beobachten. Der Eisvogel ist rechts beringt, allerding konnte ich nur erkennen, dass der Ring aus Deutschland stammt….
Viele Grüße von Simon B.
Wasseramsel
Ein Ausflug zu den Paderquellen (s. 15. 11., Beitrag von Krisk) war heute sehr erfolgreich: Eine Wasseramsel hielt sich tauchend und ruhend längere Zeit "Am Rothoborn" auf: Keine 5 m entfernt vom Fußweg, war sie auch von etlichen Passanten nicht zu stören, sondern kam sogar noch näher heran und ließ, auf der Mauer hockend, mehr als 5 Minuten lang ihren knirschend-quitschigen Gesang erklingen. Erst als auf dem benachbarten Paderarm zwei weitere Wasseramseln vorbeiflogen, verschwand sie mit den beiden Kollegen hinter der Biegung des Gewässers. Außerdem gesehen: Zwei Eisvögel, eine Gebirgsstelze,dazu Amseln und Wacholderdrosseln, die sich an den reichlich vorhandenen Früchten der Mehlbeeren bedienten.
MfG
Manfred Kolleck
Großer Weserbogen
Weserbogen, und trotz eines kaputten Stativs und Flecken auf der Optik
hatte ich das große Glück, heute meine allererste Rohrdommel "ticken"
zu können.
Obendrauf gab's dann auch noch den ersten Seeadler für mich in diesem
Gebiet, der unter den riesigen Graugans-Truppen Angst und Schrecken
verbreitete.
Viele Grüße & nochmal danke an Neville für den Tipp!
Uwe
Steinhuder Meer
17 November 2018
Weseraue - Ackersteppe
Mehr als 10 Bussarde anwesend. Dieser war nicht ganz so scheu und lief umher auf Nahrungssuche. Leider keinen Raufußbussard gesehen.
Kraniche & Singschwan
Kranich Zug Richtung Süden
1 x 38, 1 x 80, 1 x 40
Häverner Marsch
1 Singschwan zwischen 14 Höckerschwänen
Gruß
Hans-Jürgen Meier
Kiebitze, Eisvogel, Kornweihe Bielefeld
gestern auf dem Rückweg konnte ich 9 Kiebitze rastend an der Wittebreite in Bielefeld beobachten. Dann am Teich an der Bavostraße ein Eisvogel. Leider war er nicht so ganz koopereativ, als ich versucht habe, ihn aus dem Auto zu fotografieren. Immer, wenn er ankam, musste ich wieder zurücksetzen, da genau in dem Moment ein Auto kam und die Straße nur breit genug für ein Auto ist ;-(
Dann flog kurz ein Greif durchs Bild. Hab ihn noch schlecht erwischt, eine ziehende Kornweihe.
Die Kraniche, die gestern reichlich flogen, konnte ich dort auch bewundern.
LG Holger
16 November 2018
Sender-Gans bei Windheim
Graugänse in einer Wiese.
Eine von ihnen trug einen dicken weißen Halsring mit dem Code 070, der
bestimmt einen solargetriebenen Sender beinhaltete.
In den weiten Marschen von Döhren, Ilvese/Heimsen und Schlüsselburg kein
einziger Singschwan, aber Massen an extrem scheuen Blässgänsen.
Eckhard Möller
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Kraniche
11.40 Uhr: mehrere hundert Kraniche in einem halben Dutzend Keilen/Ketten ziehen über das Engeraner Windfeld.
Michael Hellwig
Vogelkundliche Jugendgruppe
15 November 2018
Paderquellen
(es sollen 2 sein) fischte sehr erfolgreich im seichten Quellgebiet.
Nicht weit davon tummelte sich die Wasseramsel. Auch sie sollen zu zweit
sein. Als einzige ihrer Art jedoch diese tiefenentspannte Lachmöwe:
gemächlich und ohne Scheu auf der Mauer vor der Stadtbibliothek. Weitere
Beobachtungen ohne Foto: ~ 8-10 Stockenten, 2 Zaunkönige, 1 Kohlmeise, 3
Schwanzmeisen, Rabenkrähen.
LG KrisK
Rotkehlchenbrot
Rotkehlchen und Amseln konsumieren derzeit eifrig die Samen des Pfaffenhütchens. Für den menschlichen Verzehr ungeeignet (36 Samen sollen tödlich sein für einen Erwachsenen), da sehr giftig, scheint das den Vögeln nichts auszumachen. Die Samen enthalten reichlich Nährgewebe und zudem offensichtlich rötliche Farbstoffe und sind somit speziell für Rotkehlchen attraktiv.
A. Bader
Erpel-Show
Stockenten sind langweilig? Nicht, wenn sie sich in Gruppen zusammenfinden und ihre Balzrituale vorführen. So auch vorgesternan mehreren Stellen im Steinhorster Becken. In Vorbereitung auf die kommende Brutsaison zeigten etliche Erpel ihre teils recht skurrilen Verhaltensweisen wie "Kurz-Hoch-Werden", "Grunzpfiff" etc.. Es lohnt sich also, bei Stockenten-Versammlungen immer mal genauer hinzuschauen.
MfG
Manfred Kolleck
14 November 2018
Trauerspiel in Bi-Theesen
Später dann hielt mich ein Schwarzspecht von der Arbeit ab. Nach dem begeisternden Vortrag gestern von Eckhard Möller konnte ich ja wenigstens sicher gehen, dass ich beim Beobachten des scheuen Spechtes und dem halbwegs vernünftigen Bild was ich machen konnte, etwas für meine Gesundheit tue ;-)
Ich hoffe, die Aussagen gestern im Hinblick auf das gesunde Älterwerden durch Birden beruhen auf eine gesicherte Datenlage ;-)
Leider konnte ich später erkennen, wieso hier auf einmal Feldsperlinge unterwegs sind. Das Neubaugebiet nördlich des Homannsweges forder seinen Tribut.
Der alte Kotten mit den vielen alten Obstbäumen und dichten Beeren tragenden Hecken muss den Neubauten weichen und so werden an einer der wenigen Stellen in Bielefeld, wo es viele Goldammern und Feldsperlinge gibt und gleich gab, alles weggemacht.
Sehr schade!!!
Der C-Falter war ein eher ungewöhnlicher Novemberflieger, der in den unteren Zweigen einer Eibe im Garten nach einem Überwinterungsplatz gesucht und sich zwischendurch aufgewärmt hat.
LG Holger
13 November 2018
Möwenvortrag
Weseraue - Waldohreule
Heute saß mal wieder eine der Waldohreulen frei - während die sich die restlichen in dichten Nadelgehölzen ausruhten.
Weseraue - Kornweihen
Die Kornweihe ist ein seltener aber regelmäßiger Wintergast in der Weseraue – heute zeigten sich gleich zwei. Eine kam im letzten Licht halbwegs in Fotodistanz.


























