19 Juni 2018

Bekassine in Ochsenmoor

Welch ein für Kreis Herford-Birder absolut ungewohntes Bild:

Eine Bekassine sitzt auf einem Weidepfosten und lässt ihre "tücke -
tücke"-Rufe los!

Heute im Ochsenmoor südlich des Dümmers.

Eckhard Möller



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18 Juni 2018

Windheim

1 Turteltaube
Haubentaucher 2 ad. + 3 pullis
Blässhühner 12 ad. + 16 pullis
2 Neuntöter (M)
1 Rotmilan
Gruß
Hans-Jürgen Meier

Rieselfelder Windel: Brut des Gartenrotschwanzes gescheitert

Am 7.6 konnte ich das Gartenrotschwanz-Paar beim Füttern an einem Nistkasten in den Rieselfeldern Windel beobachten. Auf dem Bild schlüpft gerade ein Altvogel in den Kasten hinein. Nur 4 Tage später (11.6) waren keine Aktivitäten am Kasten zu beobachten. Eine Kontrolle zeigte, dass der Kasten praktisch leer war. Das Nest lag am Fuß des Baumes und muss durch das Einflugloch herausgezogen worden sein.

Das Männchen sang derweil wieder in den Eichen, zuletzt am 15.6. Es war die einzige belegte Brut des Gartenrotschwanzes in Bielefeld in diesem Jahr.

Wenige Tage vorher war bekannt geworden, dass ein Waschbär mit Jungen im Bereich der Biologischen Station lebt. Hier könnte es also einen Zusammenhang  mit dem Brutverlust geben. Eckhard Möller hatte vor kurzem auf eine Publikation aufmerksam gemacht, die das Ausräumen von Nistkästen durch Waschbären zum Thema hat.

Frank Püchel-Wieling

17 Juni 2018

Dümmer

Einige Trauerseeschwalben am Dümmer jagten heute Morgen in der Hunte
nach Nahrung für den Nachwuchs (und ließen sich nicht von der
Zeltstadt stören, die ein Angler aufgebaut hatte...). Wie Eckhard
schon anmerkte, wird die Südbucht anscheinend nicht mehr angeflogen,
allerdings fehlen hier schon seit mehreren Jahren die Seerosen, die es
früher einmal dort gab. Ansonsten ließen sich es sich die diesjährigen
Graugänse in der Sonne gut gehen.

--
Joern Clausen
http://www.oe-files.de/photography/

HF Schwarzenmoor: Rohrweihe

In der Nähe des Hotel "Waldesrand" war heute über einem Maisacker in
Schwarzenmoor eine w. Rohrweihe auf Nahrungssuche unterwegs, am
Kuhnolt dann noch Rotmilan, Turmfalken und Mäusebussarde; guter
Greifvogel-Flugtag!


VG Uwe

Saatkrähen Brutvogel in Melle

Hallo zusammen!

Nachdem sie beispielsweise im westfälischen Grenzgebiet wieder ansässig geworden ist, war es eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis sie ihr historisches Stammland in Mellle zurückerobert: die Saatkrähe. 

Umringt von Rabenkrähen ließen sich vier Altvögel und mindestens drei Jungvögel in einem kleinen Eichenbestand in Schiplage nachweisen. Ein ad. war damit beschäftigt, Nistmaterial in ein unvollständiges Nest einzufügen.

Bis auf ein kurzes Intermezzo in 1953 (1 Bp) erlosch die letzte Meller Kolonie vor 107 Jahre. In Anbetracht dieser Zeitspanne bleibt der Gleitaar, der sich momentan einige Kilometer nordöstlich der Meller Stadtgrenze aufhält, fast nur eine (westfälische) Randnotiz ;-)

Schöne Grüße

Volker Tiemeyer


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16 Juni 2018

Windheim

Neuntöter 2 Reviere
Gruß
Hans-Jürgen Meier

Kraniche und Seeadler im Torfmoor

Heute Morgen waren 2 Kranichfamilien mit 1 bzw. 2 juv. auf Nahrungssuche. 1 ad. Seeadler flog nah an mir vorbei.  2 Bekassinen und 2 singende Blaukehlchen konnte ich ebenfalls sehen.
Gruß 
Jürgen Prüßner  



Von meinem Samsung Galaxy Smartphone gesendet.

15 Juni 2018

Wietersheim

Austernfischer
2 ad. + 1 JV hat gedauert bis ich den
JV fotografieren konnte.
2 ad. Überflug
4 Rostgänse
um 19:05 Uhr Richtung Osten abgeflogen
1 Möwe rechts gelber Ring
1 Möwe rechts roter Ring
unter den vielen Großmöwen
8 Heringsmöwen
2 Flussregenpfeifer
1 Kiebitz (ich weiß nicht ob sie brüten)
sehe immer nur einen.
Gruß
Hans-Jürgen Meier

14 Juni 2018

Dümmer und Umgebung

Heute im Ochsenmoor und Osterfeiner Moor einige schöne Beobachtungen: bei der Einfahrt ins Moor (Schafwiese) saß auf einem Weidepfahl ein Baumfalke mit seiner Beute. Beim "Verspeisen" sicherte sich der Greif immer wieder nach allen Seiten ab. Kurz vorm Erreichen des Randgrabens entdeckte ich in weiter Entfernung einen weiteren Greif. Vermute eine männliche Weihenart. Sehr helle Erscheinung, mit schwarzen, runden Flügelspitzen. Dann ein kleiner "Füßgänger" auf der Fahrbahn: ein Möwenküken. Im Osterfeiner Moor (Graben Lagerwall) - auch wieder viel zu weit entfernt für ein "tolles" Foto: ein Schwarzkehlchen. Erstsichtung.
LG KrisK

Vogelbeobachtungs-Buch

Endlich mal wieder ein Muss-man-unbedingt-lesen-Buch!

Sehr zu empfehlen !!!

Eckhard Möller



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13 Juni 2018

Möwen- und Seeschwalben-Küken

Heute vormittag konnte ich auf der Brutinsel im Nördlichen See bei
Petershagen-Hävern MI mindestens 22 schon recht große Silbermöwen-Küken
zählen. Außerdem dort mindestens 3 Küken der Heringsmöwen, noch deutlich
kleiner.

Äußerst interessant ist derzeit die Lage auf dem Brutfloß in der Grube
Mittelweser bei Hävern: Zwei große Küken des Silbermöwen-Brutpaares sind
in eine Ecke gedrängt. 13 adulte Flussseeschwalben saßen gleichzeitig
auf dem Floß, außerdem konnte ich mindestens 11 noch recht kleine Küken
entdecken.

Als einmal eine adulte Silbermöwe anflog, stiegen alle Seeschwalben auf
und machten sie an. Die Möwe landete bei ihren Küken, wurde permanent
angeflogen, fütterte die Küken nicht und flog nach wenige als 30
Sekunden wieder ab.

Vielleicht klappt es dort ja doch mit der engen Koexistenz...

Eckhard Möller


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NABU-Rundgang Johannisbachaue

Den Bericht von A. Bader über den gestrigen Rundgang durch die Johannisbachaue möchte ich mit einigen Bildern ergänzen:

Neuntöter

Goldammer

Dorngrasmücke

Haussperling mit Raupe des Tagpfauenauges.

 

MfG

 

Manfred Kolleck



12 Juni 2018

NABU-Exkursion Johannisbachaue

Der Rundgang durch die Johannisbachaue unter Führung von Heinz Bongards und Andreas Bader hatte sich heute gelohnt: Zwar blieb die Zahl der beobachteten Arten mit 29 noch moderat (Wasservögel auf dem Obersee wurden nicht mit erfasst), doch erfreuen konnten sich die 16 Teilnehmer/innen im Besonderen an den vielen Mehlschwalben, die an den Gebäuden des Halhofes ihre Nester gebaut hatten, an 2 singenden Feldlerchen (heute schon eine Rarität), einem Paar Neuntöter, einem Kuckuck, einem rüttelnden Mäusebussard, an Stieglitzen, die die ersten Raps-Samen konsumierten und natürlich an Familie Weißstorch mit 4 Jungvögeln im Nest. Auf einer Wiese in der Nähe des Weißstorchhorstes waren insgesamt 70 adulte Ringeltauben Nahrung suchend unterwegs. Auch der Vogel des Jahres, der Star, konnte gesichtet werden: Natürlich dort, wo auf der Weide einige Heckrinder grasten. In einem angrenzenden Kirschbaum waren schon die Jungstare mit der Kirschenplünderung beschäftigt. Bei guten äußeren Bedingungen sang uns die Goldammer noch ein Abschiedslied ehe die Teilnehmer/innen nach gut 2-stündiger Wanderung die Exkursion beendeten.

A. Bader 

Foto: Jungstar kurz nach dem Verlassen des Nestes (Archivbild)



Gleitaar & Ochsenmoor

Gruß
Hans-Jürgen Meier


11 Juni 2018

Flussseeschwalben/Störche als Aasverwerter

Heute am Lippesee/Sande: U. a. drei Flussseeschwalben.

Am Steinhorster Becken: Die Störche "7X389" und "7X817" bemühten sich auf der frisch gemähten Wiese gegenüber der Ziegelei, zwei dort als Opfer der Mähmaschine liegende Hasenkadaver zu zerkleinern. Dabei  versuchten sie, die übel zugerichteten Hasen durch Schütteln, Stochern, Drehen, Fallenlassen etc. in kleinere Fragmente zu zerteilen, was nur unzulänglich gelang. Mehrere Anläufe, die inzwischen ramponierten Fellträger im Stück zu verschlucken, misslangen erwartungsgemäß. 

 

MfG

Manfred Kolleck

 



Wietersheim & Windheim

Heute Vormittag
Wietersheim
Austernfischer 2 ad. + 1 JV
JV gestern und heute nur kurz gesehen.
Flussregenpfeifer 2 ad. + 2 pullis
Haubentaucher nördl. am brüten
Windheim
1 Austernfischer
2 Flussregenpfeifer
6 Kiebitze
1 Flussseeschwalbe
1,1 Neuntöter
Das M südwestl. der Hütte
Das W östl. der Hütte hatte Futter
im Schnabel. 2 Reviere ?
Weißstörche 1 ad. + 1 JV
Horst Unter den Weiden
Gruß
Hans-Jürgen Meier


10 Juni 2018

Re: [NWOrni] Aussetzen von Fasanen und Stockenten bald wieder erlaubt?

Nach der Novellierung soll es zudem wieder eine Jagdzeit auf Waldschnepfe (Rote Liste 3), Türkentaube (Vorwarnliste), Blässhuhn und Lachmöwe geben.
Etliche weitere Vogelarten, darunter alle Greifvogelarten, werden wieder dem Jagdrecht unterstellt.

Es geht also nicht nur um Zucht für den Abschuss.

Viele Grüße
Stefan Sudmann


Am 10.06.2018 um 11:12 schrieb Eckhard Möller eckhard.moeller@teleos-web.de [NWOrni]:
 

Heute vom Komitee gegen den Vogelmord veröffentlicht:

Habt Ihr schon an unserer aktuellen Protestaktion teilgenommen? Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen will das massenhafte Aussetzen von Fasanen und Enten für die Jagd wieder erlauben und macht damit den Kniefall vor der Jägerschaft. Das erst 2016 verabschiedete neue Landesjagdgesetz knüpft das Aussetzen jagdbarer Arten an so viele Bedingungen, dass es derzeit de facto verboten ist. CDU und FDP wollen, dass demnächst wieder zehntausende zahme Fasane und Enten den Jägern vor die Flinten getrieben werden können. Zeigt NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, dass auch Vögel eine Lobby haben. Wir verzichten ganz bewusst auf eine vorgefertigte Protestmail - individuell formulierte Texte haben einen viel größeren Effekt. Bitte bleibt dabei höflich - alles andere schadet unserem gemeinsamen Anliegen!

Hintergrundinfos gibt´s auf unserer Internetseite: http://www.komitee.de/content/protest/fasanenjagd-nrw

Die Emailadresse von Ministerpräsident Laschet lautet: armin.laschet@landtag.nrw.de

Danke für´s Mitmachen!

Eckhard Möller


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Wietersheim

Soeben entdeckt
Austernfischer 2 ad. + 1 pulli
Flussregenpfeifer 2 ad. + 2 pullis
Für Fotos zu weit entfernt.
Bei einer Großmöwe fehlt der rechte
Fuß, dunkler als eine Silbermöwe
hat keine gelbe Beine.
Gruß
Hans-Jürgen Meier

Aussetzen von Fasanen und Stockenten bald wieder erlaubt?

Heute vom Komitee gegen den Vogelmord veröffentlicht:

Habt Ihr schon an unserer aktuellen Protestaktion teilgenommen? Die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen will das massenhafte Aussetzen von Fasanen und Enten für die Jagd wieder erlauben und macht damit den Kniefall vor der Jägerschaft. Das erst 2016 verabschiedete neue Landesjagdgesetz knüpft das Aussetzen jagdbarer Arten an so viele Bedingungen, dass es derzeit de facto verboten ist. CDU und FDP wollen, dass demnächst wieder zehntausende zahme Fasane und Enten den Jägern vor die Flinten getrieben werden können. Zeigt NRW-Ministerpräsident Armin Laschet, dass auch Vögel eine Lobby haben. Wir verzichten ganz bewusst auf eine vorgefertigte Protestmail - individuell formulierte Texte haben einen viel größeren Effekt. Bitte bleibt dabei höflich - alles andere schadet unserem gemeinsamen Anliegen!

Hintergrundinfos gibt´s auf unserer Internetseite: http://www.komitee.de/content/protest/fasanenjagd-nrw

Die Emailadresse von Ministerpräsident Laschet lautet: armin.laschet@landtag.nrw.de

Danke für´s Mitmachen!

Eckhard Möller


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