Es wird langsam Herbst und die üblichen Waldkäuze sind an Ihren Tageseinständen anwesend.
Heute waren Weibchen (graue Morphe) und Männchen (rot-braune Morphe) gut zu beobachten.
Es wird langsam Herbst und die üblichen Waldkäuze sind an Ihren Tageseinständen anwesend.
Heute waren Weibchen (graue Morphe) und Männchen (rot-braune Morphe) gut zu beobachten.
Im lippischen Donop kreiste heute einige Minuten lang gegen 18.00 Uhr eine Gruppe von ca. 15 - 20 Milanen über der Kirche, bevor die Greife in südlicher Richtung verschwanden. Ein großartiger Anblick, der durch die Fotos nur unzureichend wiederzugeben ist.
MfG
Manfred Kolleck
Weiterhin:
< 500 Gänse insgesamt (Die revierübergreifende intensive Bejagung von Grau- und Nilgänse mit Einsatz von „Gänseliegen“ etc hat wohl den gewünschten Erfolg gebracht)
> 100 Silberreiher
Viele Kormorane
Wenig Limikolen (nur 1 Alpenstrandläufer, 1 Waldwasserläufer, 1 Flussuferläufer, ca. 20 Kiebitze)
Ca. 20 Pfeifenten, 3 Schellenten
1 Habicht
2 tote Waschbären (einer noch mit einer Kastanie im Fang)
ML
Donnerstag, 05.10.17
11:30 - 12:00 Uhr
30 Min.
Natur Nah: Die Rückkehr der Moorenten
Sie zählt zu den seltensten Tierarten Deutschlands und soll nun in Niedersachsen wieder heimisch werden. Die Moorente war einst in ganz Deutschland verbreitet und wurde vom Menschen fast vollständig ausgerottet. Am Steinhuder Meer brütete sie zuletzt im Jahr 1980. Doch das soll sich nun ändern.
Mit Hilfe einiger Naturschützer wurde ein Wiederansiedlungsprojekt ins Leben gerufen, was seinesgleichen sucht. Hunderte Moorenten wurden über Jahre gezüchtet und sollen ausgewildert werden, damit die Art in Niedersachsen wieder eine Zukunft hat. Doch bisher weiß keiner, ob die in Gefangenschaft geschlüpften Vögel auch in der Natur überleben können.
Um das herauszufinden, ist Florian Melles von der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer den ganzen Sommer unterwegs und durchstreift dabei die urtümlichen Sumpflandschaften der Region. Sein Ziel ist es nachzuweisen, dass die bereits ausgewilderten Enten auch in der Natur brüten. Findet er Entenweibchen mit Küken, wäre das der Beweis, dass die Bemühungen nicht umsonst waren und die Art wieder heimisch werden könnte.
Die Dokumentation begleitet den letzten Sommer der dreijährigen Auswilderungszeit. Dabei zeigt sie auch seltene Einblicke hinter die Kulissen der Wildtierstation Sachsenhagen wie das Schlüpfen der Enten und deren Aufzucht. Dort werden nämlich 150 Enten für die letzte Auswilderung am Ende des Sommers vorbereitet. Vertreter aus Politik und Medien werden am Tag der Auswilderung erwartet. Die Naturschützer stehen unter Druck. Bis dahin müssen sie Erfolge nachweisen damit das Projekt eine Zukunft hat. Florian Melles setzt deshalb alles daran, eine Mutter mit ihren Jungen in der Natur zu finden.
Grüße aus Lüneburg
HeinzGeorg Düllberg
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Am 17.9.2017 um 11:34 Uhr sahen Thomas Wehrenberg und ich bei einer Radtour im Dienst der Biostation einen braunen Mäusebussard mit der Aufschrift: „4 Z weiß“.
Das war beim Hof Höner zu Siederdissen in Herford / Eickum.
Nachdem ich diese Beobachtung an Oliver Krüger gemeldet hatte, kam umgehend folgende Antwort:
„4Z weiß wurde von mir am 28. Mai 2011 am Mühlenbach nahe Spenge beringt, es handelt sich um ein Männchen der mittleren Morphe und er wuchs in einer 2er-Brut auf.
Seit 2013 wurde er schon 5-mal aus Herford-Eickum gemeldet, er hat sich offensichtlich dort niedergelassen.“
Sechs Jahre also fliegt der Vogel schon mit der Markierung herum – einer von mehr als 2000!
Und er ist von Spenge nach Herford gezogen...
Alle Beobachter bitte diese Sichtungen - unbedingt mit genauer Ortsangabe (kann man bei Ornitho.de rauskopieren) - melden an
oliver.krueger@uni-bielefeld.de
Klaus Nottmeyer