24 Februar 2017
Impressionen von der "Große Wiese“ bei Friedrichsdorf.
Sehr frühe Waldkauzbrut in Gütersloh
Am 22.2.2017 wurden in Gütersloh (Riegerpark/Friedhof/Pankratiuskirche) 3 Waldkauz-Ästlinge entdeckt, die vermutlich ziemlich frisch aus ihrem Nistkasten gesprungen waren. Setzt man ihr Alter mit 4 Wochen an und rechnet 4 Wochen Brutdauer dazu, lag der Brutbeginn in der letzten Dezemberwoche.
Jürgen Albrecht, Foto: Frauke Hille
Bergenten Lippesee
Die schon vor einiger Zeit gemeldeten Bergenten (Danke den Erstbeobachtern) auf dem Lippesee waren auch heute sehr schön im Bereich direkt oberhalb des See-Überlaufs zu beobachten. In Gesellschaft von Reiherenten und häufig von Blässhühnern belästigt, tauchten sie eifrig nach ihrer Muscheldiät.
Bei einem Kurzbesuch im Steinhorster Becken ließ sich eine Gänsesägerin portraitieren.
MfG
Manfred Kolleck
Rotdrosseln - Lenzinghausen
Tafelenten Obersee
BI eingefunden. Der Austernfischer ist immer noch da und der Vogelzug
geht jetzt richtig los: Gestern viele kleine Kranichtrupps mit extrem
starkem Rückenwind und heute u.a. mind. 27 Feldlerchen in der
Johannisbachaue.
Viele Grüße von Simon B.
Bi. Rieselfelder Windel
Engerbruch
Der Zug kann beginnen.
Auf geht's...
Derzeit eine Tundrasaatgans und eine Blässgans dort unter den Graugänsen.
Eckhard Möller
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22 Februar 2017
Einbeinige Kohlmeise
BfN Pressemitteilung: Eisenten zunehmend in Bedrängnis
Eckhard Möller
Bonn/Vilm, 22. Februar 2017:
Besorgt blicken derzeit die
Meeresnaturschützer und Vogelkundler auf eine Entenart, die in der
Öffentlichkeit kaum bekannt ist, aber gerade erst zum Seevogel des Jahres
2017 erklärt wurde - die Eisente (Clangula hyemalis). Diese mittelgroße,
wunderschön gezeichnete Ente brütet in den arktischen und subarktischen
Tundren Skandinaviens und Sibiriens und überwintert in großen Zahlen in
der Ostsee. In den deutschen Meeresgebieten, insbesondere in der
Pommerschen Bucht, findet sie eines ihrer wichtigsten
Überwinterungsgebiete. Durchschnittlich wurden im deutschen Teil der
Ostsee große Winterbestände von 350.000 Eisenten ermittelt. Das
entspricht mit 22 Prozent einem erheblichen Anteil des
westsibirischen-nordeuropäischen Gesamtbestands.
Doch Eisenten geraten zunehmend in Bedrängnis. Untersuchungen
internationaler Wissenschaftler-Teams zeigen, dass die einst häufigste
Meeresente in den letzten Jahrzehnten immer weiter im Bestand abnimmt.
"Vergleiche zwischen den Jahren 1992/1993 und 2007 bis 2009 belegten
einen Rückgang der westsibirischen-nordeuropäischen Population um
erschreckende 65 Prozent von 4,1 Millionen auf 1,5 Millionen
Individuen!", sagt Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für
Naturschutz (BfN). "Dieser Trend hat sich in den letzten Jahren
fortgesetzt. Derzeit ist nicht bekannt, ob hierfür vor allem ein zu
geringer Bruterfolg oder eine zu hohe Sterblichkeit verantwortlich sind.
Klar ist jedoch, dass Eisenten stark rückläufig und durch verschiedenste
Ursachen gefährdet sind", so Prof. Jessel weiter. In den Brutgebieten
werden zum Beispiel Altvögel bejagt und Gelege und Küken fallen Räubern
zum Opfer. Doch auch in den Rast- und Durchzugsgebieten der Ostsee lauern
Gefahren: So halten sich viele Eisenten insbesondere in
Flachwasserbereichen wie Bodden- und Küstengewässern sowie an den
küstenfern gelegenen Miesmuschel- und Sandbänken auf, in denen teilweise
auch intensive Stellnetzfischerei betrieben wird. Da sich Eisenten
tauchend ernähren, erkennen sie bei der Nahrungssuche unter Wasser nach
Muscheln oder Fischlaich die Stellnetze oft nicht rechtzeitig, können
sich darin verfangen und ertrinken.
Darüber hinaus reagieren Eisenten sehr sensibel auf Störungen, zum
Beispiel durch Schiffsverkehr. Bei der Flucht verbrauchen sie viel
Energie, was ihre Überlebensrate mindert. Zudem konnten Wissenschaftler
nachweisen, dass Eisenten besonders vielbefahrene Schifffahrtsregionen
meiden, was zu einer Zerschneidung und Verringerung ihres Lebensraumes
führt. Gerade über den Muschelbänken, die von den Enten als Nahrungsgrund
genutzt werden, sind die Folgen des Schiffsverkehrs gravierend, denn
diese wichtigen Nahrungsgebiete stehen den Enten dann nicht mehr zur
Verfügung. Auch in Windparkgebieten konnten Meidungseffekte beobachtet
werden. Darüber hinaus führen Verölungen insbesondere nahe der
Schifffahrtswege zu weiteren hohen Verlusten.
Das Forschungs- und Technologiezentrum Westküste der Universität Kiel
(FTZ) führt als Projektnehmer für die Abteilung Meeresnaturschutz des BfN
das Monitoring der Seevogelvorkommen in den deutschen Meeresgebieten
durch. Neben den Erfassungen der Bestandsgröße und Verteilungsmuster der
rastenden Eisenten werden in internationaler Kooperation zusätzlich
Untersuchungen zur Populationsstruktur mit Hilfe digitaler Fotografie
durchgeführt. Aktuelles Ergebnis: In der deutschen Ostsee überwintert
offensichtlich weiterhin ein hoher Anteil erwachsener (adulter) und damit
fortpflanzungsfähiger Tiere.
"Dies bedeutet: Deutschland hat eine besonders hohe Verantwortung für den
Schutz dieser Art, da die Überlebensrate der Altvögel ein sehr wichtiger
Faktor für den Bestandserhalt ist", hebt die BfN-Präsidentin hervor.
Das Meeresgebiet des Adlergrundes mit seinen herausragenden
Miesmuschelbänken bis hin zu den Flachgründen der Oderbank in der
deutschen Ostsee ist das Hauptaufenthaltsgebiet der adulten Eisenten im
Winter. Dieses bereits als Naturschutzgebiet ausgewiesene
Vogelschutzgebiet wird zukünftig in das große zur Ausweisung anstehende
Naturschutzgebiet Pommersche Bucht - Rönnebank integriert werden. Dann
gilt es, umgehend geeignete Management- und Schutzmaßnahmen zu ergreifen,
damit auch zukünftig ausreichend große, ungestörte Überwinterungsgebiete
mit einem ausreichenden Nahrungsangebot für die Eisenten gesichert sind.
Hrsg: Bundesamt für Naturschutz
Referat Presse/Öffentlichkeitsarbeit
Konstantinstraße 110
53179 Bonn
Fon: 0228/8491 - 4444
Fax: 0228/8491 - 1039
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Hücker Moor
21 Februar 2017
Neuenknick & Lahde
2 Weißstörche
9X227 (M) oben rechts beringt
A4771 W) oben links beringt
Lahde
2 Nilgänse, auf dem Horst, die
man nicht eingeladen hat.
Gruß
Hans-Jürgen Meier
Wolf bei Bad Oeynhausen
Sie kommen näher...
Heute vom Umweltministerium veröffentlicht:
"In NRW gibt es den ersten Wolfsnachweis in diesem Jahr. Wir können mitteilen, dass nördlich von Bad Oeynhausen im Ortsteil Bad Oexen am 20. Februar ein Wolf durch Fotoaufnahmen bestätigt werden konnte. Die Aufnahmen wurden durch Marco Brentführer gemacht und uns zur Verfügung gestellt. Ausführlichere Infos im Laufe des Tages auf www.wolf.nrw.de und www.umwelt.nrw.de.
Eckhard Möller
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Vortrag: Naturschutzprojekte in Ostafrika
21.2.2017, um 19:00 Uhr
Über den Tellerrand geschaut – Naturschutzprojekte in Ostafrika
Viele unserer Vögel, wie Kraniche und Schwalben, ziehen nach der
Brutzeit bis nach Afrika. Diese Arten können nur überleben, wenn sie
auch in den Winterquartieren geeignete Rastgebiete mit ausreichendem
Nahrungsangebot vorfinden. Leider fällt auch in Afrika immer mehr Natur-
und Wildnisfläche einer intensiven Agrarnutzung zum Opfer. Es wird
deshalb immer dringlicher die wertvollen Naturschätze unter Schutz zu
stellen. Durch schwierige politische Verhältnisse und Mangel an Geldern
ist es den Naturschutzverbänden in diesen Ländern oft unmöglich ihre
Schutzvorhaben umzusetzen. Der NABU-International und die BAG Afrika des
NABU leisten seit einigen Jahren wertvolle Hilfe durch Unterstützung der
BirdLife-Partner in Äthiopien, Kenia und Madagaskar.
In dem Vortrag werden NABU-Schutzprojekte und die interessante
Zusammenarbeit mit den lokalen Naturschutzorganisationen vorgestellt.
Die einzigartigen Landschaften mit ihrer Tier- und Pflanzenwelt stehen
dabei im Mittelpunkt.
Referent: Bernhard Walter
Veranstaltungsort: Info-Zentrum der Biologischen Station, Niederheide
63, 33659 Bielefeld
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20 Februar 2017
Seidenschwanz an Uni
der Seidenschwanz hinter dem Citec ist immer noch da.
Wohl ein junges Weibchen, welches sich trotz Dauerregen und gruseligen Lichtverhältnissen einmal recht nah zeigte.
LG Holger
Gadderbaum: Uhu ruft
rufen. Klang jedoch ziemlich fern. Vermute Richtung
Artur-Ladebeck-Straße/Haller Weg.
LG KrisK
Kraniche bei Bad Lippspringe
(Richtung Marienloh/Paderborn) 15 Kraniche am rasten.
Später um 11 Uhr ein großer Schwarm Kiebitze. Gezählt habe ich 320
Vögel, es dürften aber noch deutlich mehr gewesen sein, leider war der
Acker sehr stoppelig, so dass sicher nicht alle Vögel gezählt werden
konnten. Insbesondere nicht die begleitenden Stare, hier konnte ich nur
einzelne auffliegende sehen, es waren aber sicherlich auch mehr.
Außerdem eine aufsteigende und singende Feldlerche, zwei rastende
Höckerschwäne, Silberreiher, 25 Lachmöwen, viele Rabenkrähen....
Wolfgang
aus Bad Lippspringe
19 Februar 2017
"Raubente" vom Obersee
Ringeltauben - Enger Bruch
Großer Weserbogen
Bei einer 2h-Tour rund um den großen Weserbogen bei Vennebeck gab es heute eine m. Kolbenente zu sehen (das ersparte mir die Anreise an den Obersee), weiterhin Lerchen auf dem Zug, hunderte Gänse auf den umliegenden Feldern (Grau, Nil, Bläss), über 20 Höckerschwäne und dann auch noch unter ca. 80 Wacholderdrosseln eine einzelne Rotdrossel.
Birders-HF.de Tagesbericht
Ort: Großer WeserbogenDatum: 2017-02-19, 10:30-13:00 Uhr
Beobachter: Schürkamp, Uwe
Weitere Infos: Bedeckt / regnerisch, ca. 4C
| Art | Anzahl / Kommentar |
|---|---|
| Haubentaucher | 5 |
| Graureiher | 1 |
| Höckerschwan | 22 |
| Blässgans | ca. 20 |
| Graugans | >200 |
| Nilgans | 4 |
| Schnatterente | ca. 20 |
| Kolbenente | 1m unter Stockenten, südl. See |
| Reiherente | ca. 80 |
| Schellente | 2/2 |
| Gänsesäger | 4 |
| Blässhuhn | > 100 |
| Lachmöwe | 50 |
| Sturmmöwe | 1 ad., 1 2w. |
| Silbermöwe | 2 ad 1 2.w |
| Feldlerche | ca. 20 |
| Amsel | diverse |
| Wacholderdrossel | 80 |
| Rotdrossel | 1 unter Wachos |
| Blaumeise | diverse |
| Kohlmeise | diverse |
| Saatkrähe | 1 |
| Rabenkrähe | >20 |
| Star | ca. 20 |
| Buchfink | >20 |
| Gimpel | 6 |
18 Februar 2017
Steinhorster Becken
Berghänflinge
Gänsesägern, rufender Hohltaube und Kolkrabe, Mittelmeermöwe auch 5 Berghänflinge!
Dieter und Jörg
Schlüsselburg
Stauwehr Schlüsselburg
1,1 Eisente
Auf der Schlüsselburg
2 Weißstörche
Der linke Storch, ist oben
links beringt. Leider hat der
Weißstorch wenn ich ablesen
wollte, das linke Bein hochgezogen.
Gruß
Hans-Jürgen Meier



































