25 Februar 2017
Kanadagans
Hille Bastauwiesen West
Bei der Auswertung der Fotos
habe ich 3 Kanadagänse übersehen.
Dadurch sind es 18
Weißwangengänse.
Gruß
Hans-Jürgen Meier
Beobachtungen
21 Weißwangengänse
ca. 22 Saatgänse
Graugänse
Blässgänse
20 Nilgänse
Lahde, 2 x Frille, Wietersheim und
Südhemmern, kein Weißstorch
am Horst.
Hille, Wiese hinterm alten Trafoturm
2 Weistörche
beide nicht beringt
Windheimer Marsch
4 Brandgänse
Reiherenten
2 Silberreiher
1 Zwergsäger (M)
Schleusenkanal
1,1 Gänsesäger
Gruß
Hans-Jürgen Meier
Tierpark Herford
Ein Storchen-Männchen ist auf der "Große Wiese" bei Friedriechsdorf eingetroffen.







Großstadtdschungel
Rothalsgans am Dümmer
südlich vom Dümmer eine Rothalsgans unter den Blässgänsen auf. Sie wurde
gestern von Werner Brinkschröder nahezu direkt auf der NRW-Landesgrenze
nahe der (ehemaligen?) Kneipe Lindemann fotografiert, die an der Straße
von Dielingen ins Ochsenmoor liegt.
Eckhard Möller
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Fwd: Weißstorch-Bazar 3/2017 vom 24.2.2017
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24 Februar 2017
Impressionen von der "Große Wiese“ bei Friedrichsdorf.
Sehr frühe Waldkauzbrut in Gütersloh
Am 22.2.2017 wurden in Gütersloh (Riegerpark/Friedhof/Pankratiuskirche) 3 Waldkauz-Ästlinge entdeckt, die vermutlich ziemlich frisch aus ihrem Nistkasten gesprungen waren. Setzt man ihr Alter mit 4 Wochen an und rechnet 4 Wochen Brutdauer dazu, lag der Brutbeginn in der letzten Dezemberwoche.
Jürgen Albrecht, Foto: Frauke Hille
Bergenten Lippesee
Die schon vor einiger Zeit gemeldeten Bergenten (Danke den Erstbeobachtern) auf dem Lippesee waren auch heute sehr schön im Bereich direkt oberhalb des See-Überlaufs zu beobachten. In Gesellschaft von Reiherenten und häufig von Blässhühnern belästigt, tauchten sie eifrig nach ihrer Muscheldiät.
Bei einem Kurzbesuch im Steinhorster Becken ließ sich eine Gänsesägerin portraitieren.
MfG
Manfred Kolleck
Rotdrosseln - Lenzinghausen
Tafelenten Obersee
BI eingefunden. Der Austernfischer ist immer noch da und der Vogelzug
geht jetzt richtig los: Gestern viele kleine Kranichtrupps mit extrem
starkem Rückenwind und heute u.a. mind. 27 Feldlerchen in der
Johannisbachaue.
Viele Grüße von Simon B.
Bi. Rieselfelder Windel
Engerbruch
Der Zug kann beginnen.
Auf geht's...
Derzeit eine Tundrasaatgans und eine Blässgans dort unter den Graugänsen.
Eckhard Möller
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22 Februar 2017
Einbeinige Kohlmeise
BfN Pressemitteilung: Eisenten zunehmend in Bedrängnis
Eckhard Möller
Bonn/Vilm, 22. Februar 2017:
Besorgt blicken derzeit die
Meeresnaturschützer und Vogelkundler auf eine Entenart, die in der
Öffentlichkeit kaum bekannt ist, aber gerade erst zum Seevogel des Jahres
2017 erklärt wurde - die Eisente (Clangula hyemalis). Diese mittelgroße,
wunderschön gezeichnete Ente brütet in den arktischen und subarktischen
Tundren Skandinaviens und Sibiriens und überwintert in großen Zahlen in
der Ostsee. In den deutschen Meeresgebieten, insbesondere in der
Pommerschen Bucht, findet sie eines ihrer wichtigsten
Überwinterungsgebiete. Durchschnittlich wurden im deutschen Teil der
Ostsee große Winterbestände von 350.000 Eisenten ermittelt. Das
entspricht mit 22 Prozent einem erheblichen Anteil des
westsibirischen-nordeuropäischen Gesamtbestands.
Doch Eisenten geraten zunehmend in Bedrängnis. Untersuchungen
internationaler Wissenschaftler-Teams zeigen, dass die einst häufigste
Meeresente in den letzten Jahrzehnten immer weiter im Bestand abnimmt.
"Vergleiche zwischen den Jahren 1992/1993 und 2007 bis 2009 belegten
einen Rückgang der westsibirischen-nordeuropäischen Population um
erschreckende 65 Prozent von 4,1 Millionen auf 1,5 Millionen
Individuen!", sagt Prof. Beate Jessel, Präsidentin des Bundesamtes für
Naturschutz (BfN). "Dieser Trend hat sich in den letzten Jahren
fortgesetzt. Derzeit ist nicht bekannt, ob hierfür vor allem ein zu
geringer Bruterfolg oder eine zu hohe Sterblichkeit verantwortlich sind.
Klar ist jedoch, dass Eisenten stark rückläufig und durch verschiedenste
Ursachen gefährdet sind", so Prof. Jessel weiter. In den Brutgebieten
werden zum Beispiel Altvögel bejagt und Gelege und Küken fallen Räubern
zum Opfer. Doch auch in den Rast- und Durchzugsgebieten der Ostsee lauern
Gefahren: So halten sich viele Eisenten insbesondere in
Flachwasserbereichen wie Bodden- und Küstengewässern sowie an den
küstenfern gelegenen Miesmuschel- und Sandbänken auf, in denen teilweise
auch intensive Stellnetzfischerei betrieben wird. Da sich Eisenten
tauchend ernähren, erkennen sie bei der Nahrungssuche unter Wasser nach
Muscheln oder Fischlaich die Stellnetze oft nicht rechtzeitig, können
sich darin verfangen und ertrinken.
Darüber hinaus reagieren Eisenten sehr sensibel auf Störungen, zum
Beispiel durch Schiffsverkehr. Bei der Flucht verbrauchen sie viel
Energie, was ihre Überlebensrate mindert. Zudem konnten Wissenschaftler
nachweisen, dass Eisenten besonders vielbefahrene Schifffahrtsregionen
meiden, was zu einer Zerschneidung und Verringerung ihres Lebensraumes
führt. Gerade über den Muschelbänken, die von den Enten als Nahrungsgrund
genutzt werden, sind die Folgen des Schiffsverkehrs gravierend, denn
diese wichtigen Nahrungsgebiete stehen den Enten dann nicht mehr zur
Verfügung. Auch in Windparkgebieten konnten Meidungseffekte beobachtet
werden. Darüber hinaus führen Verölungen insbesondere nahe der
Schifffahrtswege zu weiteren hohen Verlusten.
Das Forschungs- und Technologiezentrum Westküste der Universität Kiel
(FTZ) führt als Projektnehmer für die Abteilung Meeresnaturschutz des BfN
das Monitoring der Seevogelvorkommen in den deutschen Meeresgebieten
durch. Neben den Erfassungen der Bestandsgröße und Verteilungsmuster der
rastenden Eisenten werden in internationaler Kooperation zusätzlich
Untersuchungen zur Populationsstruktur mit Hilfe digitaler Fotografie
durchgeführt. Aktuelles Ergebnis: In der deutschen Ostsee überwintert
offensichtlich weiterhin ein hoher Anteil erwachsener (adulter) und damit
fortpflanzungsfähiger Tiere.
"Dies bedeutet: Deutschland hat eine besonders hohe Verantwortung für den
Schutz dieser Art, da die Überlebensrate der Altvögel ein sehr wichtiger
Faktor für den Bestandserhalt ist", hebt die BfN-Präsidentin hervor.
Das Meeresgebiet des Adlergrundes mit seinen herausragenden
Miesmuschelbänken bis hin zu den Flachgründen der Oderbank in der
deutschen Ostsee ist das Hauptaufenthaltsgebiet der adulten Eisenten im
Winter. Dieses bereits als Naturschutzgebiet ausgewiesene
Vogelschutzgebiet wird zukünftig in das große zur Ausweisung anstehende
Naturschutzgebiet Pommersche Bucht - Rönnebank integriert werden. Dann
gilt es, umgehend geeignete Management- und Schutzmaßnahmen zu ergreifen,
damit auch zukünftig ausreichend große, ungestörte Überwinterungsgebiete
mit einem ausreichenden Nahrungsangebot für die Eisenten gesichert sind.
Hrsg: Bundesamt für Naturschutz
Referat Presse/Öffentlichkeitsarbeit
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