Bei stark bewölktem Wetter mit einigen Nieselschauern an der Weser: Der Grünschenkel war die ganze Zeit auf Fischfang, wobei er schnell im flachen Wasser laufend mit seinem Schnabel hin- und herschwenkte (wie ein Löffler). Dabei war er sehr erfolgreich und holte eine größere Anzahl kleiner Fische heraus, die er zumeist blitzschnell verschlang. Die Flussuferläufer kamen sehr spät herein und wurschtelten dann pausenlos im Uferbereich.
24 August 2018
Grünschenkel auf Fischfang
Weser - viele Reiher
Mittlerweile sind viele Reiher an der Weser eingetroffen: Wobei es fast so ausschaut, dass die Silberreiher in der Überzahl sind (min 20 Graureiher und min 30 Silberreiher anwesend). Daneben in der Umgebung weiterhin ein Rehbock, der eine Ecke mit nicht vertrocknetem Bewuchs eingenommen hat.
23 August 2018
Usutu-Virus in OWL
Nun ist es sicher: das Usutu-Virus hat Ostwestfalen erreicht!
Bereits Anfang August wurden im Bereich Steinhagen (Kreis Gütersloh) mehrere verendete Amseln und eine Misteldrossel aufgefunden. Schon vorher war das apathische Verhalten einiger Tiere aufgefallen. Da sich sofort der Verdacht auf eine Erkrankung durch das Usutu-Virus aufdrängte, habe ich eine frisch verendete Amsel an das Veterinäramt Gütersloh weitergegen. Nun kam das Untersuchungsergebnis vom Veterinäruntersuchungsamt aus Detmold und der Verdacht wurde bestätigt: die Amsel ist durch eine Infektion mit dem Usutu-Virus gestorben.
Ein zunächst apathischer, dann verstorbenen Eichelhäher aus Bielefeld-Ummeln wird zur Zeit durch das Veterinäramt untersucht.
Leider kann man gegen diese Virus-Infektion, die durch Mücken übertragen wird, gar nichts tun, sondern nur hoffen, dass sich unsere Vögel schnell immunisieren.
Weitere wichtige Informationen zur Krankheit und auch eine Meldemöglichkeit für erkrankte bzw. verstorbene Tiere gibt es auf der NABU Homepage unter https://www.nabu.de › Tiere & Pflanzen › Vögel › Gefährdungen › Krankheiten
Viele Grüße,
Bernhard Walter
Biologische Station Gütersloh/Bielefeld e.V.
22 August 2018
Mediterrane Stimmung
Test
Timo Prünte
naturfotografie-blog.de
21 August 2018
Weseraue
Juv Brachvogel (mehrere anwesend wobei sie sehr gut getarnt waren und zudem sehr scheu)
Neuntöter
Rehbock
Turmfalke
Habicht
Eine Versammlung von zahlreichen Krähen und Dohlen auf der benachbarten Wiese (Verl-Sende) flog plötzlich und zunächst ohne ersichtlichen Grund auf und kreiste laut lärmend um die umstehenden Eichen. Dann konnte ich die Ursache des Aufruhrs hinter der Hausecke entdecken: Ein Habicht hatte eine Krähe erwischt und hielt sie am Boden fest. Leider fühlte sich der Greif durch meine (durchaus vorsichtige) Annäherung gestört und ließ von seiner Beute ab. Die Krähe blieb kurz sitzen und flog dann ebenfalls davon - Krähe gerettet, dem Habicht unbeabsichtigt das Abendessen vermiest...
MfG
Manfred Kolleck
Kiebitz 2018 im Kreis Herford: 33 Paare mit 14 flüggen Jungen
Es wurden 30 Kontrollen zwischen dem 12.3. und dem 2.7. 2018 für die Kiebitze unternommen (plus weitere 20, die innerhalb anderer Gebietskontrollen anfielen). Weitere Hinweise und Angaben, z.B. aus ornitho.de, wurden hinzugezogen.
An 8 Standorten konnten bis Ende März/Anfang April 33 Brutpaare festgestellt werden. Davon wurden 28 Paare an 5 Koloniestandorten gezählt (3 bis 9 Paare). Insgesamt wurden 55 Jungvogelbeobachtungen getätigt; als vorsichtige Schätzung kann von 14 flüggen oder fast flüggen Jungvögeln ausgegangen werden. Etliche Jungvögel konnten aufgrund der hohen Vegetation nicht lückenlos kontrolliert werden, wenn sie erst einmal etwas älter waren. In einem Fall konnte eine Abwanderung um ca. 800 m Luftlinie festgestellt werden, die zwei Paare mit mind. einem fast flüggen Jungvogel unternommen hatten.
Es wurde mit 9 Bewirtschaftern oder Eigentümern an die 30 Gespräche geführt, u.a. für die konkrete Absprache zur Bewirtschaftung oder zum Abschluss eines Vertrages. An vier Standorten existieren längerfristige (3) bzw. einjährige (1) Verträge zum Kiebitzschutz. Mindestens 8 Gelege wurden markiert, um sie vor der Bewirtschaftung zu schützen (das war auf den Vertrags-Flächen meist nicht nötig).
Verlustursachen waren trotz der intensiven Absprachen in zwei Fällen die Bewirtschaftung (direkte oder indirekte Auswirkungen z.B. über eine Nachbarfläche) sowie unbemerkte, aber sehr wahrscheinliche Prädation. Eine Rupfung eines adulten Kiebitzes (Habicht?!) fand ich am 5.6.18 im NSG Füllenbruch. Dazu kamen Nahrungsengpässe wegen Trockenheit und die sehr schnell aufwachsende Vegetation als weitere mögliche Ursachen für einen schlechten Bruterfolg.
In den Jahren 2014-2018 lag der durchschnittlich festgestellte Bestand kreisweit bei ca. 36 Paaren. Eine stärker negative Tendenz ist für diese fünf Jahre derzeit nicht festzustellen; deutliche Rückgänge liegen ein bis zwei Jahrzehnte zurück.
Der Schutz der Kolonien ist nach wie vor viel versprechend und wird im Kreis Herford weiter verfolgt. Auch die anderen Standorte werden in die Schutzbemühungen mit einbezogen.
Klaus Nottmeyer (Biologische Station Ravensberg im Kreis Herford)
20 August 2018
Badetag
Offensichtlich war heute ein geeigneter Tag für Kohlmeisen, Blaumeisen, Grünfinken, Hausrotschwänze, einen Feldsperling und - als Überraschungsgast - einen Grauschnäpper, ein Bad in unserer Vogeltränke zu nehmen. Der Grauschnäpper war nach dem Bad kaum mehr als Solcher zu erkennen.
MfG
Manfred Kolleck
19 August 2018
Bären
Kranichbrut jeweils bis zum 31.Juli auch für Fussgänger gesperrten
Schutzgebietes Pevestorfer Wiesen bei Gartow im Wendland aufgenommen.
Das dort regelmässig brütende Kranichpaar war anwesend, führte aber
keine Jungvögel.....
Carsten Cordes
Wendehals in Herford
Wendehals entdecken und fotografieren.
Der Vogelzug ist in vollem Gang...
Eckhard Möller
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Rieselfelder Windel
Grauammer über Bielefeld
Trockenheit - neu entstehende Limikolenflächen
Durch die Trockenheit entstehen an einigen Tümpeln Flachwasserzonen und Schlammflächen, die für Limikolen interessant sind. Heute war an einem solchen Tümpel ein Flussuferläufer in einer halbwegs Fotoentfernung auf Nahrungssuche. Daneben wurschtelten mehrere Waldwasserläufer und ein größerer Trupp Bekassinen dort herum. Es gibt im Umkreis bestimmt viele solcher Tümpel, die sich jetzt lohnen auf „gut Glück“ mal vorbeizuschauen…
18 August 2018
Zum Thema Bienenfresser in Bielefeld
Brake / Johannisbachaue Bielefeld
der Mühlenbrücke Mehlstraße in Brake war eine Wasseramsel zugegen, an
der Mühle selbst flog eine Gebirgstelze durch.
An der Johannisbachaue dann der Hammer: 2 juv. Neuntöter auf unter 10
Meter Distanz auf dem Zaun, und was passiert? Kamera-Batterie alle...
mal wieder typisch, wenn man vor'm Start der Tour nicht die Checkliste
gewissenhaft durchgeht :)
Daher konnte ich leider nur mit dem Telefon ein "Belegfoto" machen,
welches die geringe Fluchtdistanz der "Halbstarken" erahnen lässt. Die
Schwarzenmoorer Verwandten lassen sich nicht unter 80 Metern blicken;
das wären bestimmt die Fotos des Jahres geworden :)
Auf dem Rückweg am Pferdehof jagten 2 Turmfalken die örtlichen
Ringeltauben durch die Landschaft.
Viele Grüße
Uwe
Spätsommer im Großen Torfmoor
17 August 2018
NABU Programm Online
Bienenfresser über Bielefeld
16 August 2018
Taubenschwänzchen
Zurzeit unterwegs: Taubenschwänzchen an einem Schmetterlingsflieder in Schloss Holte. Immer in Bewegung und schnell und häufig die Blüte wechselnd - faszinierende Flieger!
MfG
Manfred Kolleck
Bitte um Bestimmungshilfe
Heute Nachmittag fiel mir diese Schafstelze in der Johannisbachaue in BI auf. Für mich sieht die nicht eindeutig aus, wie eine Wiesenschafstelze, sodass mein erster Gedanke Richtung Gelbkopfschafstelze ging…?! Ich konnte leider aufgrund der sehr großen Entfernung und des starken Hitzeflimmerns nur diese Fotos durch das Spektiv machen.
Liege ich da vielleicht richtig oder ist es doch eher nur eine weibliche Wiesenschafstelze???
Viele Grüße von Simon B.
15 August 2018
5 beringte Graugänse
4 beringte Graugänse
Hävern nördl. See
1 beringte Graugans
Gruß
Hans-Jürgen Meier
14 August 2018
Mauersegler
Angelteiche Ovenstädt
1 Graugans gelber Halsring D054
1 Graugans weißer Halsring (GPS)
konnte ich nicht ablesen, bei Starkregen
nicht wieder entdeckt.
Bei ca. über 2000 Graugänsen sehr schwierig.
Gruß
Hans-Jürgen Meier
13 August 2018
Grauschnäppernachwuchs
Spitzmäuse
Zwar keine Vögel, doch eine Begegnung mit diesem Säuger ist genauso spannend:
Mittags mitten auf dem Rasen im Garten in Halle ein Knäul von 3 jungen Spitzmäusen. Und dann ging alles rasend schnell: Mutter Spitzmaus kam aus den Büschen gefegt, packte sich ein Junges nach dem anderen und verschwand wie der Blitz so schnell wie sie gekommen war.
A. Bader






































